00:00:04: Ein Bürohaus oder eine Logistikkalle im Wert von hundert Millionen Euro und mehr?
00:00:08: Das ist das Geschäft von Immobilienfunktionen.
00:00:11: Im Namen ihrer Anleger kaufen Sie Immobilien, betreiben Sie und verkaufen Sie wieder.
00:00:15: Lohnt sich das?
00:00:16: Wie entwickeln sich die Immobiliengeschäfte?
00:00:18: Worauf kommt es bei Preisverhandlungen an und was können private Anleger und Hauskäufer daraus lernen?
00:00:24: Darüber sprechen wir mit Matthias Danner aus dem Vorstand der DECA Bank.
00:00:27: Er ist lange genug im Geschäft, um seine Lektion zu teilen.
00:00:30: Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge des FHZ Podcasts Finanzen und Immobilien.
00:00:35: Mein Name ist Jan Hauser.
00:00:37: Und ich bin Inken Schönauer.
00:00:38: Schön, dass Sie dabei sind an diesem Dienstag,
00:00:40: den
00:00:41: dritten Februar.
00:00:44: Inken, das Immobilien-Geschäft, läuft langsam wieder.
00:00:46: Jetzt steigen die Preise zumindest tendenziell.
00:00:49: Aber aus dem Bereich der Immobilienfonds kommen nicht nur gute Nachrichten.
00:00:52: Ja, das finde ich tatsächlich ganz interessant.
00:00:54: Wobei ich manchmal so den Eindruck habe ... Aus Immobilien-Fonds kommen auch sowieso sehr oft nicht gute Nachrichten.
00:01:02: Also wir haben ja immer auch mal diese Geschichten mit geschlossenen Fonds, die Rentnern verkauft werden, wo dann auch keiner mehr rauskommt, dann Preise hoch und runter.
00:01:12: Also es scheint sowieso mitunter eine etwas schwierige Anlageklasse zu sein, habe ich das Gefühl.
00:01:17: Jetzt tatsächlich ist oft die Rede von den vor allem hohen Abflüssen.
00:01:21: Manche Immobilienfonds haben richtig damit zu kämpfen, dass Anleger in dieser Zeit fallender Immobilienpreise ihre Anteile gekündigt haben.
00:01:29: Und jetzt fallen die Immobilienpreise zwar nicht mehr, aber diese Kündigungen zeigen dann eben später erst Wirkung.
00:01:35: Das ist ja eigentlich auch eine ganz logische Sache.
00:01:39: Und der Gesetzgeber hat nach der Finanzkrise Kündigungen erst mit diesem Zeitverzug von zwölf Monaten erlaubt.
00:01:45: Genau das ist der Punkt.
00:01:46: Und lange Zeit lief es für Immobilienfonds dann doch wieder ganz gut nach der Immobilienkrise, weil eben doch die Immobilienpreise einfach stark gestiegen sind.
00:01:55: Das wirkt sich dann auch da aus in den Bewertungen und anderes.
00:01:58: Jetzt ist es manchmal wieder ein bisschen anders, aber es kommt natürlich darauf an, worauf man schaut.
00:02:02: Ein Immobilienfond hat neulich sogar die Rücknahme von Anteilen ausgesetzt.
00:02:07: Aber das ist eben unterschiedliches Geschäft.
00:02:09: Manchen geht's besser, manchen geht's schlechter.
00:02:11: Manche legen an in Immobilien, in Deutschland oder Europa.
00:02:15: Andere sogar in Amerika.
00:02:16: Und darüber sprechen wir jetzt mit unserem Gast.
00:02:21: Ich begrüße Matthias Danner, er ist stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der DECA Bank.
00:02:25: Herzlich willkommen.
00:02:26: Hallo, guten Tag.
00:02:28: Sie kümmern sich um die Vermögensverwaltung, um die Immobilienfonds mit teuren Gewerbeimmobilien in vielen Teilen der Welt.
00:02:35: Kaufen Sie aktuell noch Immobilien in Vereinigten Staaten von Amerika?
00:02:39: Ganz aktuell haben wir in Kanada gekauft, das mögen Sie gesehen haben.
00:02:42: Das ist
00:02:42: ja nicht Amerika.
00:02:43: Das ist nicht Amerika.
00:02:45: Manche sagen so, ich sage auch, das ist nicht Amerika.
00:02:48: Manche möchten ja, dass es demnächst wieder Amerika wird,
00:02:50: aber das
00:02:51: passiert, glaub ich, nicht.
00:02:52: Das möchten wir nicht.
00:02:54: Aber im Prinzip, ja, es müssen sich nur die richtigen Gelegenheiten bieten.
00:02:59: Wir dürfen nicht vergessen bei diesen Themen, wir müssen das Währungsrisiko hetschen.
00:03:05: Und das nimmt leider eine ganze Menge aus der Performance der Immobilien wieder raus durch den Hedge.
00:03:10: Aber der amerikanische Immobilienmarkt ist, egal wie er regiert wird im Moment, der größte Immobilienmarkt der Welt ein sehr transparenter, ein attraktiver, also im Prinzip
00:03:18: ja.
00:03:19: Also die Unsicherheit unter dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump hat da wenig Auswirkungen auf die Investitionsentscheidungen auch für Immobilien.
00:03:26: Also, schön, dass Sie sagen auch für Immobilien.
00:03:29: Ich glaube, bei Immobilien ist zunächst erst mal keine größere Auswirkung zu sehen.
00:03:34: Manche Leute sagen ja auch, er sei.
00:03:36: aus der Immobilienbranche.
00:03:37: Ich habe da manchmal meinen Zweifel.
00:03:38: Aber zumindest gilt das ja, dass es so ist.
00:03:41: Da würde ich sagen, da sehe ich nicht so viele Auswirkungen.
00:03:43: Was hat Auswirkungen auf Immobilien?
00:03:45: Da hat Auswirkungen, wie gut läuft die Wirtschaft?
00:03:49: Damit sind Leute bereit, zu expandieren, höhere Mieten zu zahlen und so weiter und so fort.
00:03:52: Und da würde ich mit Blick auf die Amerikanische, auf die USA im Moment sagen, da läuft das eigentlich relativ
00:04:00: gut.
00:04:01: Aber ja, auch die Unsicherheit und die Lebensmittelpreise, die sich ja auch durch Zölle verändern können und dadurch das Verhalten von Donald Trump hat ja auch dann Auswirkungen auf das ganze Wirtschaftsverhalten.
00:04:12: Ja, aber die Zahlen, die gerade im Moment die amerikanischen Unternehmen für das Jahr ... ... berichten, sprechen eine ganz andere Sprache.
00:04:21: Denn es wird sehr klar, dass sogar die Analysten Erwartungen übertroffen werden.
00:04:24: Und zwar nicht nur bei den Magic Seven, sondern eben auch bei anderen Unternehmen.
00:04:28: Das läuft wirtschaftlich eigentlich sehr ordentlich.
00:04:30: Und unsere Erwartung ist, dass das für das Jahr ... ... auch so weitergehen wird.
00:04:37: Und da werden auch die erhöhten Lebensmittelpreise, glaube ich, so viel nicht dran ändern.
00:04:40: für die Immobilien, Sie
00:04:42: haben, glaube ich, Bürohäuser in Seattle und Washington, haben Hotel in Chicago und Amazon-Lager in St.
00:04:49: Louis, aber haben zuletzt im Jahr zwanzig, dreieinzwanzig, wenn ich das richtig gesehen habe, auch ein anderes Logistiklager von Amazon verkauft, richtig?
00:04:58: Ja, wir haben einige Sachen auch verkauft, das muss man immer wieder machen.
00:05:00: Wir haben auch noch zwei Bürogebäude in Boston, die fehlt jetzt in der Aufzählung noch.
00:05:03: Und ich bin mir nicht mal ganz sicher, ob ich nicht.
00:05:05: Wahrscheinlich
00:05:05: ist noch mehr dabei, aber eine Handel und so weiter.
00:05:07: Ja, bei Portland
00:05:08: gibt es auch noch ein kleines Büro und so weiter.
00:05:10: Ein Einzelhandel gibt's auch noch was.
00:05:12: Ja, wir haben verkauft, aber das passiert eben immer wieder mal.
00:05:15: Wir haben ein großes Hotel verkauft vor einem guten Jahr, glaube ich.
00:05:19: Und wir haben dieses Amazon-Logistik-Gebilde verkauft, was wir sehr lange gehalten haben auch.
00:05:24: Das war mal so eine experimentelle Logistikhalle, wo Amazon neue Konzepte ausprobiert hat.
00:05:30: Sie haben es für hundertdreinzwanzig Millionen Dollar verkauft?
00:05:33: Das weiß ich nicht mehr, aber wir haben es deutlich ohne Verlust verkauft.
00:05:36: Ich glaube nicht ganz, dass jetzt die Preise so einfach vergessen oder was da gezahlt wird.
00:05:40: Aber wie ist denn das?
00:05:40: Wir haben
00:05:41: zwei Dreißig Transaktionen allein im letzten Jahr gemacht und diese Logistik-Immobilien haben wir vor zwei Jahren verkauft.
00:05:47: Noch ganz kurz zu den Immobilien in Amerika, wie läuft denn das mit der Rendite?
00:05:50: Da sind Sie dann doch zufrieden trotz des Währungsrisikos?
00:05:54: Naja, also das beißt natürlich in die Rendite rein, aber wir reden ja auch von anderen Renditen, die wir in Amerika haben, wenn wir jetzt kaufen würden.
00:06:01: Das ist ungefähr?
00:06:03: Ja, also das kommt auf die Esset-Klasse, auf die Location und so weiter an.
00:06:07: Ich würde mal sagen, eine gute Büroimmobilie, nehmen wir mal den besten Markt für Büroimmobilien, das ist Manhattan.
00:06:13: Die kriegen sie wahrscheinlich irgendwo zwischen fünf und siebzig und sechs und halb.
00:06:18: Rendite, da müssen Sie dann die Kurssicherungskosten rausrechnen.
00:06:22: Die würde ich mal im Moment so ungefähr bei eineinhalb bis zwei Prozent sehen.
00:06:26: Das müssen Sie gegenrechnen, aber das ist jetzt nicht völlig unrealistisch, dass das für unsere Art von Fonds geeignet ist, wenn es sich um eine echte Core-Mobil handelt.
00:06:33: Das ist bei uns immer Voraussetzung.
00:06:35: Lassen Sie uns weiter über die verschiedenen Länder sprechen, in denen Sie auch investiert sind und ein bisschen zurück in die Heimat nach Deutschland und Europa blicken.
00:06:42: Erwarten Sie, dass jetzt mehr Investitionen in diese Länder fließen und nach Deutschland in die Immobilien hier.
00:06:49: Also ich glaube zunächst, dass mal meine Einschätzung ist, es wird ja immer sehr viel über Krise und wenig Transaktionen und so weiter geredet.
00:06:54: Man muss sich mal in Erinnerung rufen, dass nach meiner Wahrmitnehmung zumindest, ich mach das ja schon ziemlich lange, wir jetzt wieder in einem normalen Markt angekommen sind, nur die meisten von uns haben vergessen, wie der normale Markt war.
00:07:04: Normaler Markt heißt, es gibt einen Zinsen von gewissen Prozent.
00:07:07: Es gibt nicht nur Noten.
00:07:08: Erst mal ist eine gute Immobilie in einer erstklassigen Lage, eine Core Immobilie, sagen wir mal wieder im Büro, ist am einfachsten, bringt fünf Prozent Rendite und wird zum zwanzigfachen des Netto-Cash-Plaus verkauft und gehandelt, mein Vinkam.
00:07:18: zum Einenzwanzigfachen.
00:07:19: Das ist Jahrzehntelang völlig normal gewesen und irgendwo da in der Nähe sind wir jetzt auch wieder.
00:07:25: Sind die Immobilienpreise nicht höher als das Zwanzigfachen?
00:07:29: Sie müssen immer zwischen Angebot und Nachfrage noch so ein bisschen unterscheiden.
00:07:32: Es gibt immer noch Leute, die etwas höhere Preise aufrufen.
00:07:35: Aber das Letzte, was ich so gesehen habe, was wir gekauft haben und auch verkauft haben, wir haben ja beides getan, liegt irgendwo da in diesem
00:07:40: Bereich.
00:07:41: Und zum Zwanzig fahren Schlangen südern auch meist zu.
00:07:43: Das kommt auf die Immobilien, aber das halte ich für einen angemessenen Preis auch für normal.
00:07:47: Und das Zinsniveau, was wir im Moment halten, halte ich sogar für normal bis leicht unternormal.
00:07:54: Ich rede immer über Commercial.
00:07:55: Insofern sind wir in einem normalen Zustand angekommen, aber zu normal gehört auch, dass wir nicht mehr diese abenteuerlichen Transaktionsvoluminer sehen, die da
00:08:02: abgelaufen sind.
00:08:03: Einmal schon bewertungstechnisch nicht mehr.
00:08:05: Die Immobilien sind weniger wert.
00:08:06: Darum müssen sie mehr verkaufen, vergessen viele Leute, wenn sie sagen, wir hatten doch mal so und so viel Milliarden.
00:08:12: Aber es ist dann auch jetzt wirklich reduziert auf das wirkliche Immobilieninteresse und nicht mehr auf das Interesse, wenn die Zinsen weiterfallen, geht der Wert nach oben.
00:08:20: Und das ist der Normalzustand des Immobilienmarktes.
00:08:23: Als Stickerbank haben Sie da verschiedene Immobilienfonds aufgelegt, die auch schon lange laufen, wo meist Sparkassenkunden über längere Zeitraum auch zu den Anleger zählen.
00:08:33: Wie läuft das jetzt aktuell?
00:08:35: Gibt es da Nettoabflüsse oder Zuflüsse?
00:08:37: Bei uns gibt es noch Zuflüsse.
00:08:38: Die Netto-Zuflüsse sind auch nicht mehr so hoch wie sie früher waren, aber ich kann Ihnen natürlich die Zahlen für ... ... für ... ... für ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für
00:08:50: ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ... ... für ... ...
00:08:52: ... für ... ... Das heißt, in einzelnen könnte es, wenn überhaupt, noch ganz geringfühler
00:08:56: Ablöse geben.
00:08:57: Aber insgesamt schlagen sich damit besser als der Markt.
00:09:00: Das ist richtig.
00:09:00: Wenn Sie das sagen, würde ich das bestätigen.
00:09:02: Ich glaube schon.
00:09:05: Es wird ja viel diskutiert über dieses Thema.
00:09:06: Rauf und Rott.
00:09:07: Mir, ehrlich gesagt, an vielen Stellen zu viel, aber das wird Sie nicht wundern.
00:09:10: Unsere Fonds tun genau das, was Sie immer gemacht haben.
00:09:13: Unsere Fonds haben, wie Sie sehen, Netto-Zuflöße jeden Tag.
00:09:17: Ich habe gerade geguckt, heute eine Million.
00:09:20: Über alle Retail-Produkte.
00:09:22: Das kommt dann meist aus den Sparkassenvertrieb raus?
00:09:24: Oder ist das Börsenhalle?
00:09:26: Nein, mit Börsenhandeln haben wir nichts zu tun.
00:09:27: Das Geld kommt aus den... Über Börsenhandel passiert ja auch nichts, da wechseln ja nur die Eigentümer.
00:09:31: Das sind Verkäufe unserer Vertriebspartner der Sparkassen.
00:09:35: Die bringende Performance von zwei Komma drei bis zwei Komma vier Prozent haben sie übrigens immer gebracht.
00:09:39: tun sie heute auch noch, haben viele vergessen.
00:09:42: Wir machen Transaktionen, wir haben für zwei Komma sieben Milliarden im letzten Jahr G und verkauft.
00:09:46: Das ist jetzt nicht super viel, aber auch nicht super wenig.
00:09:49: Das ist auch wieder normalmaß.
00:09:51: Und wir haben über unserem Plan vermietet, für über vierhundert Millionen Euro Jahresmiete vermietet.
00:09:56: Also das ist das, was unsere Fonds tun.
00:09:57: Das haben die immer getan.
00:09:59: Und ich traue mich auch zu sagen, dass wir handeln im Jahr XXV auch.
00:10:02: Welche Lieder erwarten Sie für dieses und die nächsten Jahre?
00:10:04: ungefähr auf dem Niveau, was wir im letzten Jahr auch hatten, über die Fonds, die wir haben zwischen zwei und drei Prozent.
00:10:10: Das ist dann aber weniger, als man beispielsweise mit anderen Finanzprodukten rechnen kann, mit Aktien ETF oder anders?
00:10:16: Ich glaube ja, weil Aktien ETF können Sie übrigens auch mehr verlieren.
00:10:20: Aktien ETF ist eine völlig andere Anlageklasse.
00:10:23: Wenn Sie sich entscheiden, in Aktien zu investieren, ist die Alternative nicht in einen offenen Immobilienfonds zu gehen.
00:10:29: Der offene Immobilienfonds hat die Aufgabe, Ihr Portfolio zu stabilisieren.
00:10:33: In ein gewisser Anteil von insgesamtem Vermögen kann man da reinstecken.
00:10:37: Aber
00:10:37: Sie würden jetzt auch nicht hundertprozentig immobilieren.
00:10:38: Auf gar keinen Fall.
00:10:39: Das würde ich für eine Fehlentscheidung halten.
00:10:42: Also mein Tipp ist immer, irgendwas zwischen fünfzehn und zwanzig Prozent ist die obere Grenze in einem Portfolio.
00:10:47: Das kann gerne auch in einem kleinen Portfolio sein, weil mit einem offenen Immobilienfonds können Sie auch fünfhundert Euro investieren oder ähnliches.
00:10:53: Das macht ganz viel Sinn wegen der Stabilität.
00:10:56: Aber nur in Immobilienfonds zu gehen, macht natürlich überhaupt keinen
00:10:58: Sinn.
00:10:59: Wir können auf den Markt schauen, da müssen wir Sie nicht unsere Meinung abrufen, sondern können sehen, was die Zahlen sagen.
00:11:06: Im November haben jetzt auf eine Publikums-Immobilien-Fonds laut Barco Consulting nette Mittelabflüsse von fünfhundert, siebenhundert Millionen Euro gehabt.
00:11:15: Das ist schon eine Menge.
00:11:16: Und insgesamt seit August zwanzig, dreiundzwanzig, da hat sich das so gedreht für die Immobilien-Fonds, summieren sich die Abflüsse auf mehr als dreizehn Milliarden Euro.
00:11:24: Stehen dann Immobilien-Fonds doch eher eine schlechte Zeit bevor?
00:11:28: Also, ich würde mal sagen, wir reden über unsere Fonds, oder?
00:11:30: Sie wollen jetzt nicht von mir, dass ich über die Fonds von anderen... Aber Sie
00:11:33: finden sich in der Marktlage, Riga.
00:11:35: Ich finde,
00:11:35: in der Marktlage, dass ich noch...
00:11:36: Wo vielleicht auch der eine oder andere denkt, die einen im Bienenfonds sind wie die anderen.
00:11:40: Ja, und da würde ich mal entschieden dagegen halten.
00:11:42: Ich habe das eben schon versucht.
00:11:43: Wir haben weiterhin Zuflüsse.
00:11:46: die offensichtlich sind.
00:11:47: Kündigungen, die da sind, werden überkompensiert, übrigens jedes Jahr.
00:11:52: Wir haben noch keine andere Situation gehabt.
00:11:54: Wir haben positive Renditen.
00:11:56: Ich weiß nicht, ob die Auswertung auch zeigt, wie die Renditen der anderen sind.
00:11:59: Ich glaube, da würden Sie ein sehr großes Gap feststellen.
00:12:02: Wir sind transaktionsfähig, wir können verkaufen.
00:12:04: Wir haben für ein Komma sieben Milliarden letztes Jahr Immobilien verkauft und da war kein einziger.
00:12:10: Notverkauft dabei.
00:12:11: Wir haben alles zum Verkehrswert oder drüber verkauft und haben Portfoliobereinigung gemacht.
00:12:16: Also, wenn ich auf unsere Forms gucke, bewegen wir uns genauso wie vor fünf Jahren mit einem Unterschied, die Kaufmärkte sind etwas attraktiver.
00:12:25: Und noch ein Unterschied, die Zuflüsse sind vermutlich auch wegen der Geräusche bei anderen etwas netto zumindest, brutto gar nicht, brutto sind sie genauso hoch wie immer.
00:12:33: die Erkündigungen sind etwas höher als wir das in der Zeit, denn die Regenzinsen.
00:12:37: Die Anleger haben ja in der Regel so eine einigere Kündigungsfrist, die seit Jahrzehnte für alle Anteilskäufe gilt.
00:12:43: Das heißt, das zeigt sich ja auch erst mit einer gewissen Wirkung später.
00:12:48: Wann so was passiert, können Sie da schon sagen, ob das aktuell dann mehr wird?
00:12:52: Also ich kann nur für uns sprechen.
00:12:53: Ich habe keine Ahnung, was die Anleger versagt.
00:12:55: Das ist auch eine der wenigen Zahlen, die in der Branche nicht transparent sind für die Konkurrenz.
00:13:01: Ich kann Ihnen nur sagen, dass unsere Zahlen auf einem leicht abgesängten Niveau doch relativ stabil sind.
00:13:08: Es ist ein bisschen zurückgelaufen, aber es sind Zahlen, die nicht sehr stark abweichen von dem, was wir die letzten zwei
00:13:14: Jahre so gesehen haben.
00:13:15: Was zu letzt bei Ihnen aber passiert, ist, dass da auch die Risikoeinstufung für drei größere offene Immobilienfonds erhöht worden sind von der DK Bank.
00:13:23: Was ist da passiert?
00:13:24: Ja, da wird ja ein riesen Geheimnis draus gemacht.
00:13:26: Ich kann Ihnen das ganz einfach erklären.
00:13:27: Jetzt
00:13:28: wollen Sie es lüften.
00:13:28: Ich lüfte das ganz einfach.
00:13:30: Wir haben uns das angeschaut.
00:13:31: Es gibt ein mathematisches Verfahren, was wir für rechtssicher und richtig halten.
00:13:35: Die Bar finden übrigens auch.
00:13:37: darüber nachgedacht wird, aus welchen Gründen auch immer sprechen, vielleicht auch noch darüber oder nicht, ist auch egal.
00:13:42: Also es wird über dieses Thema sehr viel geredet und wir haben uns das angeschaut und die mathematischen Verfahren zeigen die Ergebnisse, die sie vorher auch noch gezeigt haben.
00:13:51: Aber wir haben gesagt aus einem Grunde, Weil diskutiert wird, halten wir es für gut.
00:13:55: Warum sollten wir einzelne Fonds haben, die eine zwei zeigen und andere, die alle eine eins zeigen?
00:14:01: Auch wenn das mathematisch ist.
00:14:02: Das ist eine riesige Einstufung, die eben für einige von eins jetzt auch zwei gestiegen ist.
00:14:05: Genau.
00:14:05: Und wir haben nach der entsprechenden Rechtsverordnung PRIPS irgendwie, Anhang drei, Paragraf zwei und fünfzig A, hat der Asset Manager das Recht, das zu überschreiben, den wird aber nur nach oben.
00:14:16: Und dann haben wir gesagt, da machen wir doch mal eine klare Vereinfachung.
00:14:20: Wir ziehen die jetzt mal alle auf zwei hoch.
00:14:22: Einzelne von uns sind zwei, Einzelne sind eins.
00:14:24: Wir haben eigentlich gar nicht das Gefühl, dass die so große Unterschiede haben.
00:14:27: Mathematisch ergibt sich das, also ziehen wir sie hoch.
00:14:29: Wir
00:14:30: müssen noch mal ein bisschen über den Markt sprechen, indem Sie sich ja bewegen.
00:14:33: Da gab es jetzt eine größere Meldung von der Wertgrundimmobilien AG.
00:14:37: Die hat nämlich die Rücknahme von Fonds an Teilen des Immobilienfonds Wertgrundwohnselekt D vorübergegen ausgesetzt.
00:14:45: Das Risiko oder die Angst, die auch viele Anleger haben, dass sie dann doch nicht mehr verkaufen können, weil die offenen Immobilienfonds dann auf einmal geschlossen sind.
00:14:53: Sehen Sie, dass das noch für mehr Marktteilnehmer so passieren wird?
00:14:57: Also zunächst erst mal musste ich mich ganz stark konzentrieren.
00:14:59: als ich die melde und hörte, wer ist eigentlich Wertgründe, was machen die?
00:15:03: Ist
00:15:03: das nicht so wichtig?
00:15:03: Ich
00:15:04: glaube, der FONG hat zweihundertneunzig Millionen FONG-Volumen und investiert in Wohnungen.
00:15:09: Also das ist schon mal ein bisschen was anderes.
00:15:10: Dann sagen Sie kurz, ihr FONG-Volumen, wie viel ist das?
00:15:13: Nur die Retail-FONGs sind ungefähr vierzig Milliarden.
00:15:16: Wenn
00:15:18: ist das nicht mal ein Prozent
00:15:20: davon?
00:15:21: Wir haben niemals in Wohnung.
00:15:24: investiert mit uns am Anfang.
00:15:25: Da bin ich übrigens viel getadelt worden, dass wir das so immer durchgehalten haben.
00:15:29: Heute sind die Tadel weniger geworden.
00:15:30: Also, da gibt es schon mal ganz viele Dinge, die man nicht miteinander vergleichen kann.
00:15:34: Und das ist eben auch eine andere Art von offenen Immobilien.
00:15:38: Das meine ich gerade nicht positiv oder negativ.
00:15:40: Ich glaube zumindest, dass dieses Thema in der Branche an sich keine größeren Auswirkungen haben wird.
00:15:47: Jetzt fragen Sie mich, ob ich kommentieren kann, was bei anderen passiert.
00:15:50: Also das kann ich natürlich nicht, weil ich es nicht ganz genau weiß.
00:15:54: Meine Einschätzungen wären aber, dass wir da nicht unmittelbar vor einer Konstellation stehen, die sich bei größerem Franz da in dieser Weise wiederholen könnte und sollte.
00:16:03: die Kollegen haben, wie Sie.
00:16:04: wahrscheinlich gesehen und berichtet haben, ausgezeichnet, verkauft.
00:16:08: Und das können die auch noch weiter.
00:16:10: Das geben Märkte auch her, sodass ich das jetzt nicht sehe.
00:16:13: Für uns sowieso nicht.
00:16:14: Ich habe Ihnen die Zahlen vorhin genannt.
00:16:15: Ich habe netto Zuflüsse, trotz der Königung, die wir haben.
00:16:19: Warum sollte ich da bei uns auch nur darüber nachdenken?
00:16:21: Welche Risiken sehen Sie denn sonst in Ihrem Geschäft?
00:16:24: Ich sehe die Risiken, dass Menschen Vergleiche anstellen, wie Sie das auch schon hin und wieder gemacht haben, die nicht zueinander passen.
00:16:31: Sie haben über den Aktien-ETF gesprochen.
00:16:33: der ja so fantastisch ist, dass man den lieber kaufen sollte als eine Immobilienfonds.
00:16:37: Also
00:16:37: für Anleger ist natürlich eine Entscheidung, welches Produkt ich kaufe, wie viel, wovon.
00:16:42: Deswegen ist das jetzt ja gar nicht soweit voneinander entfernt.
00:16:44: Ja, aber Sie müssen sehen, dass es eine völlig andere Risikokategorie ist.
00:16:48: Ich habe ja eben die Zahlen gemannt.
00:16:49: Ja, das schwankt natürlich
00:16:50: nicht.
00:16:50: So, und wenn Sie sagen, Sie wollen Ihr Geld unbedingt am Aktienmarkt verdienen, dann ist der Immobilienfonds kein Thema.
00:16:55: Wo sehe ich die Gefahr?
00:16:56: Wir haben ein gewisses gestiegenes Interesse an etwas riskanteren Anlagen in der Bevölkerung.
00:17:02: übrigens gar nicht schlecht.
00:17:04: Da profitiere ich an anderer Stelle hier auffordet.
00:17:05: Ich mache ja nicht nur Immobilien, wie Sie wissen.
00:17:08: Aber ich finde, wir müssen aufpassen, dass jetzt auch wirklich die richtigen Dinge miteinander verglichen werden.
00:17:13: Und wenn ich eine Sorge habe, ist das das ein wenig aus der Optik gerät, dass jemand, der sagt, ich möchte es eigentlich ein bisschen ruhig und stabil haben, aus irgendwelchen Gründen dann doch der Meinung ist, er müsste sich woanders betätigen.
00:17:23: Das ist das, wo ich am ehesten sage, was die Nachfrageseite nach den Produkten beeinträchtigen könnte und Beeinträchtigungen der Nachfrageseite sind immer schlecht.
00:17:31: Wenn Sie als DECA jetzt nicht mobilen kaufen, geht das ja immer um hohe, dreistellige Millionenbetriege?
00:17:36: Nicht
00:17:36: immer, aber oft, ja.
00:17:39: Zwei-stellig sind die auch.
00:17:39: Zwei-stellig
00:17:40: auch, genau.
00:17:41: Ich will jetzt über ganz viel weniger sprechen, nämlich um normale Hauskäufe oder Eigentumserwerb.
00:17:46: Da haben Sie ja manchmal auch so einen Blick drauf.
00:17:49: Wie würden Sie sagen, sieht da der Markt aus, entwickeln sich da auch die Preise?
00:17:53: Ist das jetzt ein guter Kaufzeitpunkt?
00:17:56: Ich beantworte Ihnen das gerne, aber Sie müssen ... Da bin ich kein Top-Experte.
00:18:00: Aber ich würde sagen, der Kaufzeitpunkt ist ganz okay, wenn man das plant.
00:18:06: Und ich glaube, ich habe beim letzten Mal, das wir gesprochen, haben auch schon gesagt, aber Sie müssen jetzt keine Angst haben, dass in drei Wochen dieser Zeitpunkt weg ist.
00:18:12: Ich sehe keine großen Bewegungen bei den Fremdkapitalzinsen.
00:18:16: Die spielen ja immer eine Rolle oder bei den meisten Leuten eine gewisse Rolle.
00:18:20: Und ich sehe auch in der Gesamtzinsentwicklung keine so großen Bewegungen, dass die Bewertungen jetzt dramatisch nach oben gehen und es immer teurer wird.
00:18:28: Ich glaube, dass der Druck nach unten raus ist aus dem Wohnungsmarkt, übrigens glaube ich das auch beim Commercial Real Estate Markt, aber wir stehen nicht vor einer Bewegung, die also jetzt die Preise explodieren lässt.
00:18:38: Also das können Sie wirklich mit angemessenen Blick tun und sich Zeit lassen, das richtige Ausdruck.
00:18:44: viel wichtiger, als diese Zeitpunktfrage ist die.
00:18:48: Kann ich mir das leisten?
00:18:49: Hab ich genug Eigenkapital und liegt die Belastung, die ich nachher auf meinem Familiennetto einkommen habe, unterhalb von vierzig Prozent?
00:18:56: Weil, wenn das nicht so ist, dann macht die Immobilie Ihnen keinen Spaß.
00:18:59: So viel kann ich sagen über die Zeit.
00:19:01: Dann wird es eher zu einer Belastung.
00:19:03: Wenn Sie diese Zahlen einhalten können, ist das viel wichtiger, als wenn Sie genau den richtigen Monat für Ihr Eigentupswohnungskauf
00:19:09: erziehen.
00:19:09: Und dann soll man es lieber lassen mit dem Eingang?
00:19:11: Ich würde Ihnen sagen, dann sollten Sie es lieber lassen.
00:19:14: Dann haben Sie weniger Stress in der Familie.
00:19:17: Das ist ja auch was wert, manchmal sogar unbezahlbar.
00:19:21: Aber es wollen ja trotzdem viele dazukaufen.
00:19:23: Sie haben jetzt gesagt, dass sich für Gewerbeimmobilien und auch für Büroimmobilien der Druck nach unten nicht mehr so entwickelt, dass also die Preise da nicht mehr sinken werden wahrscheinlich.
00:19:32: Ist es aber so, dass es leicht zunehmen wird oder hängt jetzt stärker noch als früher oder verstärkt davon ab, in welcher Lage man ist, in welchem Zentrum, in welcher Stadt das passiert?
00:19:43: Also für Commercial, für die gewerblichen Immobilien, denke ich das auf jeden Fall.
00:19:47: Das war aber immer schon der Fall, dass der Grund, warum wir Core Immobilien machen.
00:19:51: Und wir wissen jetzt durch den Härtetest, durch den wir gegangen sind, dass unsere Immobilien wirklich Core sind.
00:19:55: Wir können sie dann auch wirklich verkaufen, auch zu Preisen, die ganz okay sind.
00:19:59: eher etwas positivere Entwicklungen, die zumindest in den Mieten ja deutlich spürbar sind.
00:20:05: Ein Beispiel, ich habe es nur gelesen, aber ich gehe mal davon aus, dass es stimmt, dass bei den Spitzenbüros in Frankfurt die Mieten letztes Jahr um vier Euro pro Quadratmeter gestiegen sind.
00:20:13: Das ist eine Menge.
00:20:14: Wenn Sie sehen, dass die Spitzenmieten
00:20:15: irgendwo
00:20:16: bei den Entwürzigerwerten liegen.
00:20:19: Die
00:20:19: Spitzenmieten sollen sogar höher liegen als fünfzig.
00:20:22: Ja, die einen sagen so, was dann wirklich abgeschlossen ist.
00:20:27: Es war, glaube ich, im letzten Jahr so Ende der Vierziger.
00:20:30: Es gibt Gerüchte, dass einzelne Dinge perspektivisch jetzt auch schon mit über fünfzig abgeschlossen haben.
00:20:34: Ich glaube das auch, ja.
00:20:36: Aber das sind dann auch wirklich sehr, sehr geringe Dinge.
00:20:38: Aber die Mieten entwickeln sich gerade bei den guten Immobilien immer noch positiv.
00:20:44: Ich vermute, da muss ich jetzt wirklich vermuten, das ist auch bei den Wohnungen in den guten Lagen so.
00:20:49: Also das ist schon mal gut, weil auch die Mieten am Ende ja die Werte treiben.
00:20:52: Das ist keine Frage.
00:20:54: Sehe ich jetzt große Chancen über Bewertungsanpassung, die dann immer zinsgetrieben sind.
00:20:59: Das sehe ich erst mal nicht, weil ich glaube, dass die Zinsen am kurzen Ende, zumindest in Europa relativ stabil sind, spielt aber nicht so eine große Rolle, ehrlich gesagt.
00:21:08: Ich gucke immer auf die mittleren Laufzeiten, das ist das Richtige, was man für Immobilien vergleichsweise ranziehen sollte.
00:21:13: Die Bundesanleihe fünftjährig liegt bei zweieinhalb heute ungefähr.
00:21:16: Ich habe heute nicht geguckt, aber das müsste zu die größten Ordnung sein.
00:21:20: Und da hätte ich jetzt nicht die Fantasie, dass auf überschaubare Zeit sich das dramatisch ändert.
00:21:24: Und über ganz langfristige Entwicklungen können wir auch mal sprechen, aber das würde ich jetzt nicht unbedingt im Umfeld von Immobilien machen, weil der ganze geopolitische Kram, den wir da sehen, der wird dann längerfristig eher schon mal Auswirkungen haben, dass die Zinsen am langen Ende einer oben gehen.
00:21:38: Aber das ist nichts fürs Laufen.
00:21:38: Durch
00:21:39: eine stärkere Verschuldung auch in Europa und Deutschland?
00:21:41: Durch ganz viele Gründe.
00:21:42: Die Kaplingen, die stärkere Verschuldung.
00:21:45: und so weiter und so weiter.
00:21:46: Ja, die geogäopolitischen Dinge, die da eine Rolle spielen, enden in Verschuldung.
00:21:51: Aber da würde ich sagen, das ist nichts, wo wir über das Jahr zwanzig reden, sondern das ist perspektivisch das, was ich aus den Dingen erwarten würde, die wir da jeden Tag in der Zeitung lesen
00:22:01: können.
00:22:01: Ab wann sagen Sie jetzt
00:22:03: dieses
00:22:03: Immobilio und dieses Haus, brauchen wir es nicht mehr?
00:22:06: Das sollten wir mal verkaufen.
00:22:07: Ja, das ist relativ einfach.
00:22:09: Wir haben ja relativ klare Vorstellungen wie unser Portfolio aussehen soll.
00:22:13: Das wird doch mal nachjustiert, ganz klar.
00:22:15: Also die Anteile zwischen verschiedenen Nutzungsarten, zwischen Einzelhandel, Bro.
00:22:20: Das geht viel tiefer.
00:22:20: Das geht über was für Mieter haben wir da drin.
00:22:24: In welchen Locations sind wir, wie alt sind die Gebäude, wann kommt der nächste Sanierungsbedarf und so weiter.
00:22:31: Sie haben immer eine Vorstellung, wie ihr Portfolio aussehen soll, nach ganz vielen Dimensionen, nach Nutzungsarten, nach Ländern und so weiter.
00:22:37: Und dann machen Sie, das machen wir jedes Jahr für jede einzelne Immobilie, wird ein Businessplan gemacht für jedes einzelne Ding.
00:22:44: und dann entscheiden die Fachleute, Sollten wir verkaufen?
00:22:47: Sollten wir noch nicht verkaufen?
00:22:48: ESG kann auch eine Rolle spielen dabei und solche Dinge.
00:22:51: Und dann werden die Immobilienmanager angesetzt, die sagen, kriegen wir die entsprechenden Voraussetzungen für den Verkauf rechtzeitig hin oder sind sie schon da?
00:22:59: Die Verkäufer werden sagen, wie sind die Preise, kriegen wir es hin oder nicht?
00:23:02: Und dann gehen die Dinge in Verkauf, ganz regelmäßig.
00:23:03: Es ist ein eingeschwongener Prozess, wie das Portfolio bereinigt
00:23:07: wird.
00:23:07: Das heißt, Sie bewerten alle immer ständig Ihre Immobilien und gucken, was irgendwie wo passiert.
00:23:12: Also wir müssen erst mal ja über externe Bewerter alle drei Monate bewerten lassen.
00:23:17: Aber ich würde mal sagen, das ist gar nicht der ausschlaggebende Punkt.
00:23:20: Wir haben unsere Immobilien sehr viel enger noch im Blick als unsere Bewerter und wissen sehr viel mehr im Detail,
00:23:26: ob die
00:23:26: noch passen oder nicht und wann der Zeitpunkt da ist, sie zu geben.
00:23:29: Ja, das zu hoffen.
00:23:30: Wenn es dann zu Preisverhandlungen kommt, zum Verkaufen oder Kaufen, was haben Sie dafür Tipps?
00:23:35: Wie kann man da am besten vorgehen?
00:23:37: Dann kann ich nur sagen, Sie dürfen die unter Druck stellen.
00:23:41: Dann sind meist die Wertvorstellungen, die Sie selbst ermittelt haben, die auch Also konservativ sachliche Mittel sind genau die richtigen.
00:23:48: Wenn ihr gegenüber weißes Privat genauso, sie müssen ihre Wohnung verkaufen und sie können gar nicht anders, dann wird der Preis nicht gut.
00:23:54: Also sie sollten sich nie in eine Situation bringen, wo sie unter Druck verkaufen müssen.
00:23:57: Das wird schwierig mit etwas weniger liquiden Essens.
00:24:01: Das gilt aber nicht nur für Immobilien, sondern auch für Briefmarken, für gebrauchte Autos und ähnliches auch.
00:24:06: Niemals unter Druck sein.
00:24:08: Das heißt, es hilft auch beim irgendwieem Kauf, wenn man ein gewisses Eigenkapital zur Verfügung hat, weil man da schon dann leichter was bezahlen kann.
00:24:15: Das hilft sowieso, aber man muss vor allen Dingen Zeit haben.
00:24:17: Wenn der Verkauf nicht geht, weil die richtigen Käufer doch nicht am Markt sind, dann muss man auch die Lunge haben zu sagen, na gut, dann verkaufen sie in einem Jahr.
00:24:26: Wir sind davon überzeugt, dass der Wert richtig ist.
00:24:28: Das kriegen wir schon hin.
00:24:28: Passiert
00:24:29: das bei Ihnen auch, dass Sie sagen, jetzt kriegen wir es nicht von zum zwanzigfachen verkauft, sondern nur zum neunzigfachen, dann lassen wir es?
00:24:37: Also es gibt durchaus auch Fälle, wo wir sagen, die Immobilie ist mehr wert, aber dann liegen die Verkaufsvorstellungen, die wir haben, in der Regel über dem Verkehrswert, den wir haben.
00:24:47: Aber wir haben das Gefühl, dass man da mehr für kriegen müsste.
00:24:50: Und dann kann es auch mal passieren, dass wir sagen, okay, wenn es jetzt nicht geht, dann probieren wir es zu einer anderen Zeit
00:24:54: nochmal.
00:24:55: Und dann lohnt sich das?
00:24:56: Was?
00:24:56: In der Regel, dass sich das dann auszahlt nach
00:24:59: ein, zwei
00:24:59: Jahren.
00:25:00: Bisher war das immer so.
00:25:01: Immer liegen lassen ist.
00:25:02: Ja, liegen lassen ist nicht unsere Politik, aber es ist durchaus auch mal sinnvoll zu sagen, dann verkaufen wir eben jetzt an dieser Stelle nicht diese Immobilie, sondern vielleicht eine
00:25:09: andere.
00:25:10: Und wie naheilig muss dann so ein Büro sein, wenn Sie das kaufen?
00:25:14: Naja, also wir messen ja immer, das ist ja eine Methode, die wir schon lange machen.
00:25:17: Da gibt es diesen Crème-Fahrt, ein mathematisches von zwei Universitäten entwickeltes Verfahren, was im Voraus berechnet, wie wenn man das Ziel, was man sich gesetzt hat, von, ich weiß gar nicht mehr ganz genau, zwei Fünfzig oder fünfzig CO-Zweifreiheit sein zu wollen, das wird immer wieder adjustiert, was man alles für jedes einzelne Gebäude machen muss, um da drüber zu bleiben.
00:25:36: Und das machen wir zusammen mit diesen, ich hatte ja gesagt, das kann auch mal ein Grund sein, in den Verkauf zu gehen.
00:25:40: Aber andere sind auch nicht dumm.
00:25:43: Wir schaffen das immer.
00:25:44: Aber die Frage ist, wie kostenintensiv ist es?
00:25:48: Andere sind aber auch nicht dumm, die gucken sich so was auch an.
00:25:50: Aber wir gucken, dass die Gebäude da drüber sind.
00:25:53: Und wenn die erst, ja, durch die Kurve tauchen, dann kümmern wir uns heute noch nicht darum.
00:26:00: Aber bei anderen haben wir das im Blick und müssen entweder was machen oder wir verkaufen es oder wir stellen fest, auch dafür haben wir Gebäude müssen wir nichts machen.
00:26:08: Das ist also okay.
00:26:10: Und das ist das Kriterium, wie wir die Dinge bewerten.
00:26:12: An einer anderen Stelle spielen gute ESG Credentials, wie das auf Englisch heißt, natürlich eine große Rolle bei potenten Mietern in guten Gebäuden.
00:26:20: Die haben das in ihren Polices.
00:26:22: Gut, in Amerika nimmt das ein bisschen ab im Moment, aber in den europäischen Ländern, auch in den asiatischen Ländern nicht ganz so stark, aber auch haben die das in ihren Polices, die wollen nur in Immobilien arbeiten, wo ESG-Bedingungen nach einem gewissen Standard eingehalten werden.
00:26:35: Und wenn sie das vorweisen können, Dann kriegen sie durchaus ein Reward dafür in der Miete auch.
00:26:40: Also für Büros ist weiterhin gefragt, dass die ESG-Kriterien da eingehalten werden, dass es nachhaltige Büroumgebung gibt, gerade für größere Konzerne, die da dann Wert drauflegen.
00:26:49: Herr Osser, für das, was wir machen, es gibt auch weiterhin durchaus mit guter Berechtigung Immobilien für Firmen mit dreißig Mitarbeitern, die in einer C-Stadt sind und auch gutes Geschäft machen.
00:27:00: Da sind die Dinge natürlich ein bisschen anders.
00:27:03: Wir haben aber solche Immobilien nicht.
00:27:04: Da spielt wahrscheinlich die ESG-Fähigkeit noch nicht die ganz große Rolle.
00:27:09: Aber das, was wir machen, ich komme immer wieder darauf zurück, wir machen Core Immobilien, da ist das wichtig, weil die Rechtsanwaltskanzleien, die Beratungsunternehmen, die Banken, die Versicherung, die Techfirmen, die wollen so was haben.
00:27:21: Ich wollte jetzt auch die Anleger hinaus und die öffentliche Debatte, wo es ja doch irgendwie so ein bisschen umschwung gab, nachdem Nachhaltigkeit viel besprochen worden ist, dass es weniger wert ist.
00:27:30: Nehmen Sie das auch so wahr?
00:27:32: Bei Immobilien war das noch am wenigsten.
00:27:36: Bei unseren anderen Produkten war das Interesse an den eher nachhaltigen Produkten mit Nachhaltigkeitsmerkmalen.
00:27:44: Das ist die juristisch saubere Aussprache in Europa, dass die Nachfrage danach deutlich nachgelassen hat.
00:27:51: Das klingt sehr wissenschaftlich, das kann ich ganz einfach beantworten.
00:27:54: Die haben einfach schlechter performt und nicht Immobilien wohlgemerkt.
00:27:58: Vor dem Hintergrund ist die Nachfrage zurückgegangen.
00:28:00: Bei Immobilien ist das relativ konstant geblieben, dass wegen der Mietergeschichte die Nachfrage da ist.
00:28:06: Bei unseren Phongs, die sind alle nachhaltig, das sind Artikel acht Phongs, das macht der Anleger gar keinen Unterschied, weil er sowieso nur solche kaufen
00:28:15: kann.
00:28:15: Sind ja schon eine Weile im Geschäft.
00:28:17: Was waren denn die wichtigsten Lektionen, die sie in ihrem beruflichen Laufbahn gelernt haben?
00:28:22: Tja.
00:28:22: Also die wichtigste Lektion, eine habe ich eben gerade fast schon gesagt, als wir gesprochen haben, dass man sich sehr genau Gedanken darüber machen muss, warum Entwicklungen gerade... Prägnante Entwicklungen so ablaufen, wie sie ablaufen und ob das wirklich nachhaltig ist oder ob das nicht eigentlich ein bisschen gegen die gesunde Vernunft läuft.
00:28:42: Das ist eine große Erkenntnis gewesen, eine andere Erkenntnis ist gewesen.
00:28:47: Guckt dir immer genau an mit welchen Partnern du geschaffst.
00:28:49: Macht dir die Mühe, die Menschen kennen zu lernen.
00:28:52: Beim Verkaufen bin ich da nicht so kritisch, aber beim Kaufen oder früher auch beim Finanzieren, ich habe ja auch sehr viel Kreditgeschäft gemacht.
00:28:59: Es ist unglaublich wichtig, die Personen am liebsten dann auch in ihren Unternehmen zu sehen.
00:29:06: Das schützt nicht.
00:29:07: vor allem, es gibt wunderbare Schauspieler, aber das gibt doch noch mal ein Gefühl, besseres Gefühl, worauf lasse ich mich da
00:29:16: gerade.
00:29:16: Also Sie gehen dann mit den Geschäftspartnern zusammen essen und auch nochmal suchen Sie zu Hause in Büros?
00:29:20: Ja,
00:29:21: zu Hause lassen die mich nicht kommen.
00:29:22: Aber ich gucke mir gerne die Unternehmen auch an.
00:29:24: Ich lasse mir gerne auch erklären, wie die Unternehmen funktionieren, und zwar im Unternehmen.
00:29:29: Und lassen wir ein bisschen das Geschäftsmodell erklären.
00:29:31: Das gibt Ihnen ein gewisses Gefühl, selbst wenn der nicht haftet.
00:29:34: Das ist ja häufig so im Kreditgeschäft, das heute bei der großen Finanzierung, diesen Non-Records.
00:29:38: Aber trotzdem ist es ganz wichtig, mit welcher Art von Geschäftspartner machen Sie Geschäfte?
00:29:44: Ich glaube, das ist eine der wesentlichen Punkte, die ich vor langer Zeit mir angewöhnt
00:29:49: habe.
00:29:49: Wo haben Sie dann gemerkt, das passt jetzt nicht?
00:29:51: Da lasse ich es lieber.
00:29:53: Gibt es da so ein Beispiel, das Sie sagen können, um zu erklären, worauf es ankommt?
00:29:57: Naja, also es gibt da ganz banale Dinge.
00:30:00: Es gab ja schon mal jemanden, der Schlagzeilen gemacht hat in der Immobilienbranche.
00:30:05: Das ist dann aber schon, lassen wir mal schlapprechnen, mindestens dreißig Jahre her.
00:30:10: Der hat ja auch hier in Frankfurt relativ viel gemacht.
00:30:12: Wir
00:30:13: reden von Schneider.
00:30:14: Das könnte sein, dass der das ist.
00:30:15: Und wenn Sie mit dem mal gesprochen haben, dann hatte ich als junger Mann auch mal die Chance mit dabei zu sein.
00:30:19: Und wenn Sie sich dann mit Ihrem Kollegen hinterher angucken und sagen, diese Information habe ich gerade von jemandem anders, genau anders gehört.
00:30:25: Also wenn Sie anfangen zu bezweifeln, dass das, was Ihnen erzählt wird, nicht der Wahrheit entspricht, dann ist das für mich ein klares Zeichen zu sagen, das war es.
00:30:33: Also wenn die Unwahrheit gesprochen wird.
00:30:36: Bewegungen, wie verrückt geritten werden, nur in eine Richtung, immer dasselbe wieder, weil es gerade so gut läuft, wäre ich eher vorsichtig.
00:30:45: Eigentlich sind das ganz einfache Sachen.
00:30:47: Also der Ratschlag ist ein bisschen vorsichtig zu sein mit einem und nicht ins Risiko zu gehen?
00:30:51: Also wenn man Geschäfte macht, guck dir an, mit wem du Geschäfte machst.
00:30:54: Auch wenn du ein Banker bist, das ist nicht anders.
00:30:57: Weil am Ende aller Tage kommt es auch ein bisschen darauf an, dass der Mensch oder die Menschen oder die Unternehmung auf der anderen Seite ... Erstens versteht, was sie tut.
00:31:07: Das würde ich manchen etwas schärfer segeln den Leuten auch nicht absprechen.
00:31:11: Und zweitens, dass man den Eindruck bekommt, dass das, was sie da produzieren wollen und tun, eine gewisse Anständigkeit hat.
00:31:21: Eine gewisse Augenmaß hat und eine gewisse Verlässlichkeit hat.
00:31:25: Das ist so platt, wie es ist.
00:31:28: Das ist die Grundlage im Finanzgeschäft.
00:31:30: Alles andere ist schwierig.
00:31:32: Herr Damme, vielen Dank.
00:31:37: Ingen, was nimmst du mit aus dem Gespräch?
00:31:39: Wie tatsächlich in so vielen Fällen lohnt es sich einfach, sich jeden einzelnen Fall genauer anzugucken.
00:31:45: Das ist ja irgendwie auch ganz klar, das ist ja wie bei Aktien, da haben wir hier ja auch schon oft darüber geredet, weil jedes Produkt und jedes Unternehmensteil sozusagen oder auch ein Fondsanteil oder ein Fonds eben unterschiedlich ist.
00:31:57: Das ist bei einer Aktie nicht anders als bei Immobilienfonds.
00:32:00: Jedes Produkt auch in einer Anlageklasse hat eben seine Besonderheiten.
00:32:04: Das macht ja oft auch den Reiz aus, muss man sagen.
00:32:07: Deswegen lohnt sich natürlich dann auch immer auch der genaue Blick.
00:32:11: Manche Immobilienfonds kommen auf Ausschüttungen, während andere einfach dichtmachen.
00:32:16: Das gibt aber Hoffnung auch für Turbulenzen, finde ich, bei zum Beispiel fallenden Märkten.
00:32:22: dass sich in schlechteren Zeiten manchmal auch höfreiche Anlageformen finden lassen.
00:32:27: Was nimmst du mit?
00:32:28: Ja, das ist natürlich richtig, dass man immer darauf gucken muss und manchen geht es dann besser.
00:32:32: Wir geben ja generell keine Anlageempfehlung ab, sondern informieren sie, damit sie selbst entscheiden können.
00:32:37: Und da gibt es auch ein Ratschart von Matthias Dannel, den ich hier nochmal wiedergebe, wenn man Schwierigkeiten mit der Finanzierung hat, wenn es einfach halt doch zu teuer ist und man sich das unsicher ist, ob das lohnt, dann lieber sein lassen und Abstand nehmen.
00:32:52: Der Grundsatz ist ja erst sparen und informieren, dann loslegen.
00:32:55: Das gilt für ein Hauskauf, für Immobilienfonds, für Aktien etc.
00:32:59: Und wenn man das aber dann gut geschafft hat, das hilft dann auch, um so Druck im Preisverhandlungen nicht ausgesetzt zu sein.
00:33:06: Ja, man muss halt einfach echt sagen, um das gilt.
00:33:08: Wahrscheinlich umso mehr, auch bei diesem ganzen Thema Immobilien, aber auch generell bei der Geldanlage.
00:33:13: Es ist immer dieses Abwägen von Risiken.
00:33:15: Ich bin noch ein bisschen beeindruckt von einem Event, bei dem wir gestern Abend waren, Neujahrsempfang der deutschen Börse, da war der Bundeskanzler Merz zu Gast.
00:33:26: Und hat ja mal wieder darüber geredet, dass wir in Deutschland, und das ist ja Wasser auf unsere Podcastmühlen, muss man sagen, auch einfach mehr den Kapitalmarkt stärken müssen, Menschen mehr in die Verantwortung geben müssen, sich am Kapitalmarkt zu engagieren, ob das jetzt Aktien sind oder online oder eben auch Immobilien.
00:33:43: Und er sagt eben auch, man muss auch manchmal ins Risiko gehen.
00:33:46: Das ist so, aber klar, so ein überschaubares Risiko, wo geht man, wo wagt man mal was, aber überreizt es auch nicht.
00:33:53: Das ist ja bei diesem Thema einfach auch total.
00:33:55: der Top-of-the-list sozusagen.
00:33:57: Ja, auf jeden Fall.
00:33:57: Beim Hauskauf ist natürlich noch mal mehr.
00:33:59: Braucht man mehr Eigenkapital, als wenn man jetzt eine Aktie kauft.
00:34:02: Und sonst gilt es natürlich, dass man schon die Notkroschen beiseite schafft.
00:34:05: Wenn irgendwie die Waschmaschine kaputt geht, sollte man das doch noch bezahlen können, ohne dass man sein Depot auflöst.
00:34:15: Und damit sind wir auch schon wieder bei unserem Ding der Woche.
00:34:17: Jan, was hast du dabei?
00:34:20: Gold und Silber.
00:34:21: Oh,
00:34:21: es glitzert, es glitzert, ist irgendwie lustig, weil wir Gold ja auch nicht das erste Mal hatten, sowohl nicht schon als Podcast-Thema sowieso, auch schon mal als Ding der Woche, aber tatsächlich heute Gold und Silber.
00:34:32: Genau, muss man auch mal zusammensehen, aber ist richtig, wir hatten das schon als Thema und da war immer das Thema, der Goldpreis steigt und steigt und hat auch ein Rekord hoch erreicht, aber vergangener Woche ... stieg er dann doch nicht mehr so ganz.
00:34:45: Er hat zwar fünftausend, vierhundert Dollar ... ... je fein uns erreicht, aber dann nachgingens stark nach unten ... ... auf viertausend, fünfhundert bis viertausend, ... ... siebenhundert Dollar am Montag.
00:34:55: Und gleiches geht für den Silberpreis, ... ... deswegen habe ich den jetzt mit dazu genommen, ... ... der ist von hundertfünfzehn Dollar Rekord ... ... auf rund achtzig Dollar gefallen.
00:35:02: Jetzt, wir stehen hier am Dienstag zusammen ... ... im Podcaststudio, da sind die Preise ... ... doch wieder ein bisschen gestiegen, ... ... aber sie bleiben noch deutlich unter dem Rekord.
00:35:10: Ich
00:35:10: finde das auch wirklich tatsächlich ... ... eine irre Entwicklung.
00:35:13: Es ist wirklich ein paar Wochen her, da hat der Kollege Christian Sienbiedel, der sich sehr intensiv mit dem Goldpreis und dem Gold beschäftigt, geschrieben, wann schaffen wir die fünf Tausend?
00:35:24: Und da war es auch noch ein bisschen entfernt.
00:35:26: Und es war schon so intern, so ein bisschen so eine Diskussion, also ist aber auch nicht mal übertreiben mit den Preisen.
00:35:30: Und wie du gesagt hast, in der vergangenen Woche ist er dann sogar auf fünf Tausend vierhundert Dollar gestiegen.
00:35:34: Also die rasante Entwicklung, die das gemacht hat.
00:35:38: Und jetzt dann aber auch wieder diese starken Rücksetzer.
00:35:42: Wir müssen uns fragen, woran liegt es?
00:35:44: Ja, Gold geht natürlich als gefragte Anlageform in Krisenzeiten.
00:35:48: Wer hier zukauft, erwartet oft Unsicherheit, weil halt nicht so absehbar ist, was mit alternativen Anlageformen geschieht und geht dann ein bisschen auf Nummer sicher, weil er sich sagt, Gold, das hält.
00:35:58: Das ist auch nicht immer so gesagt.
00:35:59: Also wer jetzt vergangene Woche zurück Hortuch eingestiegen ist, der wird sich ein bisschen geärgert haben.
00:36:05: Aber ... Durch diese Nachfrage und diese Unsicherheiten ist der Preis von Gold und auch von Silber über längere Zeiträume angestiegen.
00:36:12: Für die Wände machen jetzt viele nun die Entscheidung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump verantwortlich.
00:36:18: Der hat einen neuen Nachfolger an der Spitze der amerikanischen Notenbank entschieden.
00:36:22: Das soll Kevin Warsh werden.
00:36:24: Und der gilt zwar als Namen amerikanischen Präsidenten.
00:36:27: Wie soll es auch anders sein für diese Position.
00:36:30: Aber er könnte doch auch die Inflation im Blick haben und gilt zumindest nicht als so nah wie manche andere, die dann strikt das machen, was Trump will.
00:36:38: Ich finde das tatsächlich auch interessant mit dieser Nominierung.
00:36:41: das eben möglichen, noch ist er ja auch nicht durch, aber mit der möglichen Benennung dieses neuen Fed-Präsidenten, dass das jetzt so einen großen Einfluss haben soll.
00:36:50: Meine Theorie ist ja auch, dass das damit zusammenhängt.
00:36:54: Einfach mal Gewinn mitnehmen, weil mit den Leuten, mit denen man so spricht, die sich so über ihre Goldmünzen und Goldbarn hoffentlich nicht in den Schließfach-Fächern von gelsen Kirchen, aber sonst in den Schließfach-Fächern träumen und von dieser Wertentwicklung partizipiert haben.
00:37:11: Aber es ist ja immer nur auf dem Papier.
00:37:13: Und ich glaube, dass dann irgendwann auch mal Menschen sagen, okay, das ist jetzt so hoch, jetzt mach ich's auch einfach mal zu Geld.
00:37:20: Privatanleger würden da vielleicht noch gar nicht so viel zu beitragen, aber ich glaube, dass auch institutionelle Investoren dann irgendwann mal, wir übrigens auch, wenn wir das manchmal bei Aktienrücksetzern sehen, einfach auch mal so ein Cap haben, wo dann einfach mal verkauft wird.
00:37:32: Also deswegen, ich glaube, dass auch diese Unsicherheit, gerade auch diese zeitliche Coincidence mit der Nominierung, aber ich glaube tatsächlich, dass es nicht der einzige Faktor ist.
00:37:42: Man muss immer den richtigen Zeitpunkt erwischen, um eben zu kaufen und zu verkaufen.
00:37:46: Manchmal gibt es eine Überraschung, aber manchmal macht man eben auch noch... Gewinne dann auf dem Papier.
00:37:50: Und das will man dann natürlich vermeiden, wenn man auch jetzt noch Gold verkauft, wenn man es lange genug vorgekauft hat.
00:37:57: Also wir werden sehen, wie das weitergeht mit der Notenbank, mit dem Gold und mit dem Silberpreis.
00:38:02: Was wir beide schon gesehen haben, ist eine starke, wirklich starke Hand bei Europameisterschaft.
00:38:07: Auch da gab es nämlich Gold und Silber.
00:38:09: Gold geht an Dänemark nach dem verdienten Sieg.
00:38:11: Und was waren das für spannende Spielen?
00:38:14: Ja, tatsächlich.
00:38:14: Das finde ich auch immer toll.
00:38:16: Ich freue mich jetzt auch wieder auf Olympia, obwohl es mir prinzipiell alles viel zu kalte Sportarten sind, obwohl ich gern Skifahrer, aber das war es dann auch.
00:38:23: Aber dass diese Handball-Europameisterschaft wieder mal so einen anderen Sport in den Mittelpunkt gerückt hat.
00:38:28: Jetzt ist es nicht so eine Randsportart, weil Handball-Euforie ... ist ja länger schon entfacht, meistens zu diesen großen Ereignissen.
00:38:35: Aber ich persönlich finde, ja, es wird viel zu viel Fußball im Fernsehen gezeigt und diese Jungs da zu sehen, wie die sich da aufopfern, diese Schnelligkeit, mit der da nach vorne und da hinten gerannt wird und ganz ehrlich diese Würfe, die die haben von teilweise hundertzwanzig kmh und mehr.
00:38:50: Mich hat es wirklich begeistert.
00:38:52: Ich habe jedes Spiel gesehen.
00:38:54: Ich fand es toll, mir hat es total Spaß gemacht.
00:38:56: Ja klar, es geht natürlich viel mehr hin und her.
00:38:58: Es muss immer gleich wieder nach jedem Tor wieder zurückgerannt werden.
00:39:01: Offensive und Defensive sind da stark geprägt.
00:39:04: Und Silber hat die deutsche Mannschaft gewonnen.
00:39:08: Hut ab und herzlichen Glückwunsch.
00:39:11: Das war wieder eine Folge des FHZ Podcasts für Finanzen und Immobilien.
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