00:00:06: Donald Trump hält die Welt wieder einmal in Atem.
00:00:08: Sein Krieg gegen den Iran hat die Börsenkurse in aller Welt in Unruhe versetzt und den Ölpreis steigen lassen.
00:00:14: Wie sollen Anleger mit dieser Situation umgehen?
00:00:16: Das wollen wir heute besprechen, mit Sebastian Rätler, Leiter der europäischen Aktienstrategie bei der Bank of America Merrill Lynch.
00:00:24: Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge des FAZ-Podcasts Finanzen & Immobilien!
00:00:29: Mein Name ist Dennis Kremer
00:00:31: Und ich bin Birgit Ochs.
00:00:32: Schön, dass Sie dabei sind an diesem Dienstag den siebten
00:00:35: April!
00:00:41: Ja, Birgitt, Aktienkurse stehen wirklich seit Wochen unter Druck und davor hatten wir natürlich eine Zeit wo es eigentlich wunderbar lief an den Börsen.
00:00:50: und das gibt ja immer so zwei Lager einmal die Optimisten, die sogenannten Bullen und auf der anderen Seite gibt's die Pessimisten die sogenannte Beeren.
00:00:58: Wo bist du denn da?
00:00:59: in welchem Lager?
00:01:01: Tendenziell bin ich ein positiver Mensch, aber momentan bin ich eher bei den Bären.
00:01:08: Wenn ich mir das so angucke ... Das Bild ist ja auch unterschiedlich.
00:01:12: Aber genau alles was irgendwie mit diesem Konflikt zu tun hat und also vor allen Dingen zum Beispiel Erdöl-basierte Produkte unternehmen die da von abhängig sind in großem Stil Die sind jetzt ja so richtig unter Druck, man kann sich das angucken von der Luftfahrt bis zur Bauindustrie.
00:01:34: Rauschen die Kurse runter und zwar gewaltig aber ich bin unentschieden am Ende.
00:01:40: doch es gibt hier auch immer Gewinner in solchen Situationen und welche bei denen ist ganz gut läuft wie siehst du's?
00:01:47: Ich muss mich da komplett anschließen.
00:01:48: Bei mir ist das ähnlich und natürlich wollen wir auch immer dazu sagen, wenn man an all diese Kriege denkt dann gibt es natürlich viel viel Schlimmeres und auch viel viel Wichtigeres als Börsenkurse.
00:01:59: also ich finde das glaube ich klar Menschen sollen in Freiheit leben und sollen unversehrt leben können.
00:02:05: dass es wichtiger.
00:02:06: aber hier geht's mit unserem Podcast um Finanzen und die Frage ist darum legitim was tue ich mit meinem Geld in diesen Zeiten.
00:02:13: Und ja, auch ich bin zumindest leicht verunsichert über diese aktuellen doch sehr schwerwiegenden Entwicklungen und wir wollen mal hören was unser Fachmann gleich im Gespräch dazu sagt.
00:02:24: Sebastian Rätler lebt seit vielen Jahren in London und leitet dort die Abteilung für europäische Aktienstrategie bei der Bank of America Merrill Lynch um.
00:02:34: mit ihm spreche Ich jetzt.
00:02:39: Guten Tag Herr Rettler.
00:02:40: Freut mich sehr, dass Sie heute bei uns im Podcast zu Gast sind.
00:02:43: Danke!
00:02:44: Herr Rättler.
00:02:44: die Börsen sind seit Wochen in Aufruhr und Unruhe.
00:02:48: Es geht vor allen Dingen um die Frage wie sind die Folgen des Iran Krieges für die Weltwirtschaft?
00:02:55: Und auch für die Aktienkurse?
00:02:56: Wie gehen sie als großes wichtiges Haus mit dieser Frage um?
00:03:01: Wie arbeitet man unter diesen schwierigen Voraussetzungen?
00:03:04: Also erstens ist es, wie Sie richtig sagen, sehr schwierig ein gutes analytisches Framework zu haben.
00:03:11: Weil das Störfeuer von Informationen, dass wir bekommen, ist ungemein und manchmal... quasi so ein bisschen komisch, wie sich die Aussagen widersprechen.
00:03:20: Wie ganz verschiedene Szenarien innerhalb von kürzester Zeit möglich wahrscheinlich und dann völlig unmöglichen.
00:03:26: Also es ist sehr, sehr hart da ein klares Szenario zu haben.
00:03:30: und was wir sind vielleicht finden und das jetzt ein bisschen technisch vielleicht ist darüber nachzudenken von dem Perspektiv von Base Theorem was so ein altes Workhorse ist aus der Statistik und zu sagen, wenn wir jetzt behaupten würden.
00:03:42: Wir haben einen Szenario und wissen genau dieses Szenario dass es da kommt damit raus.
00:03:47: So funktioniert das nicht.
00:03:48: man muss verschiedene Szenare haben und was uns sehr hilft ist die historische Verständnis.
00:03:52: wie sind ähnliche Supply Shocks?
00:03:54: Wie haben sie sich in der Vergangenheit ausgespielt?
00:03:57: und nur um es kurz zu halten dann können wir vielleicht ein bisschen tiefer eintauchen.
00:04:05: anheben oder absenken, je nachdem was die neue Informationsbringung bringt.
00:04:08: Das eine ist im Jahr zwanzig fünfundzwanzig als historischer wo wir ganz erschreckende Headlines gehabt haben und am Ende Kein Schock dabei rausgekommen, sowohl was das Wachstum betrifft als die Inflationen.
00:04:17: Weil wir eben diesen TAKU bekommen haben also rechtzeitig die zerstörigen Policies zurückgenommen haben dann zwanzig-zweiundzwanzig ein Supply-Shock wieder wegen eines Krieges auch im Energiebereich der zu keiner Demand Destruction geführt hat.
00:04:31: also keine wirtschaftliche Schwäche aber ganz viel Inflations.
00:04:34: und da ist es dann ganz schlecht für die Bonneals oder im Aktienbereich ganz gut für die Sektoren die einen Urteil davon haben wenn die Zins nach oben gehen weil wenn keine Demand destruction Wenn es nur Supply-Zurücknahme ist, dann haben Sie eben einen Existement und dann haben sie Inflationen.
00:04:48: Dann müssen die Zentralbanken annehmen.
00:04:50: Und als letztes Seldar, vielleicht um das kurz zu halten, am Jahr im Jahr zwei Tausend, sieben, zweitausend Nacht, wo wir schon einen ganz schwachen USA-Arbeitsmarkt hatten – also bei seinen Hauptzyklusindikators haben wir jetzt auch – wo wir Probleme im Kreditbereich hatten.
00:05:02: Da haben wir ein ganz starker Anstieg im Ölpreis.
00:05:06: Und dann sah es zunächst inflationär aus, aber dann ist es im Ende der Rezession rausgekommen.
00:05:10: Also eine große Demand-Destruction.
00:05:12: Dann gehen die Bonn jetzt nach unten und die Risikopremien nach oben.
00:05:15: Da fällt der Markt ab und da muss man ganz defensiv positioniert sein.
00:05:18: Und ich würde sagen diese Demand Destructions scheint mir sehr wahrscheinlich.
00:05:22: Das macht das Szenario sehr unterschiedlich von dem was wir in den Jahr zwanzig zweiundzwanzig und zwanzighünzwanziger gesehen haben.
00:05:27: Verstehe ich Sie denn richtig?
00:05:28: Dass sie tatsächlich dem Szenario zwei tausend sieben zweitausend acht die höchste Wahrscheinlichkeit zu rechnen aktuell.
00:05:36: Ich muss sagen, ich bin da ein bisschen ein Outsider und sehr unzeitgemäß wie Nietzsche das gesagt hat.
00:05:43: Wir haben noch sehr viele Bullen sowohl bei unseren Klienten als auch bei unseren Kompetentern einfach weil es so super gelaufen ist über die letzten Jahre also jetzt auch mit dem Krieg.
00:05:51: der Markt ist um nur noch fünf Prozent vom Höhepunkt entfernt und ich würde sagen die Wahrscheinlichkeit ist wir einen Demandschock also wirtschaftliche Schwäche mögliche Schwächung, weitere Schwächungen des schon schwachen Arbeitsmarkts bekommen.
00:06:04: Und ich schaue mir an die Risikopremien im Markt sind ungemein niedrig, zwanzigjährigen Niedrigpunkte ironischerweise.
00:06:10: das letzte Mal, dass sie so niedrig waren war zwei Tausend Sieben, zweitausend Nacht und ich glaube das wirtschaftliche Störpotenzial ist sehr viel höher als erstens was gepreistes und zweitens was diese Vergleichsszenarien, die wir in der letzten Zeit gehabt haben.
00:06:21: Wir hatten keine wirklichen wirtschaftlichen Schwäche seit
00:06:29: Bei dem Thema Finanzkrise, die damals ja ausbrach.
00:06:35: Das haben sie aber nicht im Hinterkopf, sondern eher die wirtschaftliche Schwäche der damaligen Zeit?
00:06:40: Genau und das Interessante ist also zu sagen, Sie sagen sofort mit der Pushback, dass die Leute sagen, es ist doch ganz anders.
00:06:46: Wir hätten einfach diese ganzen im Balances und Lehmen und Overleverage in den Finanzbereich und Schwächen im Hausmarkts haben jetzt alles gar nicht!
00:06:53: Worauf meine Antwort war, ist dass diese im Balance ist.
00:06:57: und dieses Ungleichgewichte.
00:06:59: Die sieht man immer erst im Nachhinein.
00:07:01: Und wenn wir zum Beispiel sehen, wir haben seine Fundmanager-Serve die wir jeden Monat veröffentlichen.
00:07:05: Am August zwei tausend sieben war das globale Rezessionspotenzial was diese sehr gut informierten Investoren gesehen hat auf dem Allzeit niedrig Punkt Weil damals die Narrative war auch, wir haben Derivate, die verteilen das Risiko und Subprime ist nur ein Prozent.
00:07:18: Und dann würde ich sagen, also ich glaube nicht dass, dass wird gleich ihn.
00:07:21: und dann im Nachhinein hat sich ausgetätet, da unglaublich im Balances im System waren und sie haben dann einen normalen so zu wirtschaftliche Schwäche sich übersetzen lassen in eine Konflikeration an den ganzen Riesen.
00:07:32: Ich möchte, weil ich habe keine starke Meinung, dass die im Balance ähnlich groß sind wie das damals der Fall gewesen ist.
00:07:37: aber was ich glaube es, dass sich die im Balancis immer erst sichtbar machen.
00:07:41: Die erscheinen immer erst Im Rückspiegel sozusagen.
00:07:45: Und was ähnliches, sind diese... Katalisten für mögliche wirtschaftliche Schwäche.
00:07:50: Und wenn die dann tatsächlich sich einen einstellt, dann sieht man wie in einem Witz von Warren Buffett, when the tide goes out you see who's been swimming without it?
00:07:58: Die im Balance ist, die werden dann erst sichtbar und ich glaube nicht dass diese großen wie zwei tausend sieben zweites Nacht.
00:08:03: aber wir werden es erst herausfinden, wenn tatsächlich die wirtschaftlichen Schwächen sich einstellen.
00:08:07: Also dieser Spruch von Warren Buffet, wenn man den mal kurz übersetzt das ist erst wenn das Wasser zurückgeht sieht man wer nackt schwimmt glaub ich.
00:08:14: so ungefähr war das genau und das berühmt dieser Spruch.
00:08:18: Das heißt aber doch für mich, wenn Sie sagen ja wir steuern hier auf eine Zeit der wirtschaftlichen starken wirtschaftliche Schwäche zu positionieren sie sich dann am Markt?
00:08:29: defensiv müsste eigentlich die Folge sein.
00:08:33: und wie macht man das eigentlich konkret?
00:08:34: Weil das klingt ja immer so ganz schön ich positioniere mich defensiv Aber viele Leute die uns zuhören wissen vielleicht gar nicht genau wie dass funktioniert.
00:08:42: Ich möchte ganz präzise sein, weil wir immer aufpassen müssen.
00:08:45: das finde ich im Wesentlichen der Aktienstrategien.
00:08:47: Die Hausview ist... Wir haben jetzt gleich die wirtschaftlichen Vorhersagen für das globale Wachstum runtergenommen und es ist immer noch sehr konstruktives.
00:08:54: Ich sage als Aktionsstrategie in meiner Positionierung, in meinem Portfolio möchte ich – und wie gesagt habe Basity.
00:08:59: Und ich möchte nicht sagen, dass die wirtschaftliche Schwäche sich einstellt oder es auch nicht meine Aufgabe ist zu tun, sondern ich möchte sagen, ich möchte ein Verständnis davon haben was die möglichen Szenarien sind.
00:09:07: Was sind die historischen Analogien?
00:09:09: Wie hat sich das rausgespielt?
00:09:10: Die Anfangsstartpunkt also schwachen Arbeitsmarkt dann eine Zerstörung der Kaufkraft des Konsumers von hohen Energiepreisen zusammen mit Schwächen im Kreditbereich.
00:09:19: Das waren die Voraussetzungen, die wir jetzt weiter haben und da würde ich sagen noch möglich dass wir noch ein glücklicheres Ende bekommen aber die Wahrscheinlichkeit ist unkomfortabel hoch Und darum möchte ich mich darauf positionieren.
00:09:31: Was bedeutet das konkret?
00:09:33: Da gibt es einmal die, und jetzt haben wir ja schon vorhin angesprochen in unserem Vorbereitungsgespräch.
00:09:36: Gibt's einmal was machen wie für einen institutionellen Klein, was ist unser sozusagen offiziellen Vorkast?
00:09:42: aber auch etwas macht man als private Investor um sich darauf einzustellen.
00:09:46: Im institutionellen Bereich bedeutet das wir sehr skeptisch sind, was die im Ausblick des Aktienmarkts betrifft.
00:09:51: Generell gesprochen sind der Haupttreibe des Aktianmarkts immer die Risikopremien und damit der Aktienmarkt gut abschätten müssen die Risiko-Primen runtergehen.
00:09:58: ersten sind sie schon auf einen zwanzigjährigen Niedrigpunkt und zweitens meinem Verständnis zumindest die Risiken, die wirklich in der Welt draußen bestehen sehr viel höher als das was reingebaut.
00:10:07: Also darum ich sehe ein Potenzial davon dass die Risikoprämien nach oben gehen.
00:10:11: Was nicht gut wäre für den Markt, also ich möchte nicht so viele Marktrisiko haben, also Aktien oder keine.
00:10:16: Und dann im Sektorenbereich, den wir uns immer sehr stark anschauen Wir wollen die defensiven Sekturen, die generell eine Outperformance, also die Stärke abschneiden als der Markt in Perioden, wo die Risikopremien nach oben gehen.
00:10:27: Interessanterweise einige von denen wie die... Da müssen wir jetzt ein bisschen helfen mit der deutschen Übersetzung weil ich das natürlich immer mehr Englisch mache.
00:10:33: aber Utilities und Telecoms Aktien sind schon sehr gut gelaufen.
00:10:39: Die sind schon gepreist für den Anstieg von den Risikoptremien, wie wir es erwarten.
00:10:44: Aber andere wie die Consumer Stables also food and beverages, also Essence und ich weiß nicht mehr.
00:10:49: Genau,
00:10:49: Nahrungsmittelkonzerne wären
00:10:53: das?
00:10:53: Ja, die sind gegenüber dem Markt auf einem Fünfzehnjährigen Niedrigpunkt und ganz zuverlässigerweise gehen die immer nach oben wenn die Risikopremien nach oben gehen und das sieht noch als sozusagen als Hedgepotenzial, sieht das noch sehr interessant aus für uns.
00:11:06: Da kann man sich absichern.
00:11:07: Kann man sich dann eigentlich auch mit Ölaktien absicheren oder mit Aktien von Energie-Unternehmen in diesen Zeiten?
00:11:14: Oder ist das eine Absicherungsstrategie, ein Hedge der schon zu stark gespielt wurde?
00:11:21: Ja wiederum.
00:11:22: Das ist glaube ich der Vorteil von dieser Bayesian Strategie.
00:11:25: Es gibt mögliche Szenarien und da muss jeder in seinem Investitionsverhalten selbst Und das ist auch ein spannendes Intellektuelles Spiel, selbst mit sich einigen.
00:11:36: Wie sind die Wahrscheinlichkeiten, die man reinfüttern möchte?
00:11:38: Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Energy Supply Disruptions, die wir bekommen noch nicht ausreichend gepreist sind dann sind die Ölaktien eine hervorragende Hedge als generelle Rule of thumb.
00:11:51: Die relative Performance von Energieaktien gegenüber dem Markt als Ganzes ist eine Funktion davon, ob der Ölpreis nach oben oder nach unten geht.
00:11:58: Heute sind wir vielleicht bei Hundert-Eilf Dollar.
00:12:00: Wenn Sie also glauben die sind an the price, die Disturktion zum Beispiel über den noch sehr viel Floating Storage war das jetzt nach unten gekommen ist und wenn sie glauben dass wird weiter eskaliert.
00:12:09: Wir haben heute eine wichtige Deadline, die auf uns zukommt.
00:12:11: Und wenn Sie sagen zum Beispiel ich glaube davon und es wird erst mal schlimmer bevor es besser wird ab der Ölpreis geht das noch hundertdreißig hundertvierzighundertfünfzig dann ist es eine sehr gute Idee die Energieaktien zu haben.
00:12:22: den wichtigen Punkt denn nicht allerdings machen würde und darum sind wir skeptisch was die Ölaktien mit dem Medium zu long term betrifft ist dass wenn wir tatsächlich Eine Störung von ökonomischer Aktivität bekommen.
00:12:34: Also wenn die ökonomische Aktivitäten darunter gehen, dann geht es für das Jahr zweizehnt und zweitens als Nacht.
00:12:37: Denn das ist natürlich nicht nur negativ für Aktien sondern auch im Ölbereich der Mount Destruction.
00:12:42: Weniger
00:12:42: Nachfrage!
00:12:44: Genau, weniger Nachfragen.
00:12:45: Und dann ist es ein sehr schönes illustratives Beispiel.
00:12:49: Da ist der Ölpreis auf Hundertfünfzig Dollar gestiegen im Juni und da hat die wirtschaftliche Schwäche angefangen.
00:12:54: Dann ist auch die Nachfrage für das Öl nach unten gegangen und am Ende des Jahres war der Ölspreis bei dreißig.
00:12:59: Also das bedeutet wenn Sie einen Long Position haben in den Ölaktien, dann gehen sie davon aus dass diese Demand Destruction erstmal nicht einsetzt und ich würde mir mehr Sorgen darüber machen, dass je größer der Schock ist, der jetzt auf uns zukommt desto größer die Wahrscheinlichkeit die Ölnachfrage nach unten geht.
00:13:15: Und das ist auch nur eine temporäre Abzeit, die sie bekommen für den Ölaktien und darum wäre ich ein interessanter Hedge!
00:13:20: wenn Sie glauben, dass der nächste Bewegung im Überpreis da oben geht.
00:13:23: Aber die Demantestrakten könnte ein Problem
00:13:25: sein.".
00:13:25: Also auch gar nicht so einfach umzusetzen?
00:13:27: Weil das ja ziemlich viel mit Timing also in dem richtigen Moment zu tun hätte.
00:13:33: Sie blicken ja stark auf den europäischen Aktienmarkt und wir hatten sehr lange die Erzählung oder zumindest in den letzten Monaten war es eine der Erzählungen, wenn man mit Spezialisten Experten sprach, die man oft hörte.
00:13:47: Jetzt ist eigentlich eine gute Zeit für europäische Aktien im Vergleich zu amerikanischen.
00:13:53: Ist diese Erzählung noch intakt, oder steht die jetzt in Frage?
00:13:56: Weil ja auch insbesondere in Deutschland zum Beispiel viele Unternehmen relativ starke Energieabhängigkeiten haben funktioniert dann dieser alte Erzählung noch?
00:14:05: Also wir haben nicht an dieser Erzählung teilgenommen.
00:14:07: Wir hatten eine Long Position, also eine Overweight Position im europäischen Aktienmarkt Anfang des letzten Jahres.
00:14:14: Inzwischen sind ja die Akzener links sehr gut abgeschnitten im relativem Bereich gegenüber den USA und darum sind wir schon von Overweight auf Neutral jetzt sogar auf Underweight gegangen.
00:14:24: Also das ist nicht Teil von so einem Recommandation.
00:14:28: Allerdings gibt es durchaus, und wieder in diesem Bayesian Framework.
00:14:32: Es gibt durchaus Szenarien die möglich sind wo die Aktien gut abschneiden.
00:14:35: Und ich gebe Ihnen zwei mögliche Szenarianen, die so eine Outperformance von den europäischen Aktien möglich machen würden.
00:14:40: Zuerst ist das die typischerweise sehr ein großes Value-Waiting haben also einen wichtigen Struktur, Analyse-Strukturen, die Wärme sind value versus growth.
00:14:49: Also die Aktie die sozusagen niedrig bewertet sind gegenüber dem, weil zum typischen Weise, weil sie niedrige Erningswachstums Erwartungen haben an gegenüber dem Growth-Aktion, also den Wachstumsaktion.
00:15:00: Und der Haupttreiber von dieser Value versus growth Dynamics ist Bonyards.
00:15:04: Wenn die Bonyard nach oben gehen dann geht es das typischweise gut für die Value-Aktien, schlecht für die Growth-Actie.
00:15:09: aber die Growth Aktien sind sehr viel sensitiver was die Bewegung in der Discount Rate Also der Zinsen angeht.
00:15:14: und das bedeutet wenn sie glauben Das W- Twenty-Zweiundzwanzig, zum Beispiel.
00:15:18: Diese Demantdestruction um die ich mir Sorge mache wenn Sie jetzt wieder mal Sebastian oder Herr Rätler und Sebastian wie sollen da diese Demantestructure?
00:15:26: machen sie sich oder machst du dir zu viele Sorgen?
00:15:28: das wird einfach nicht kommen sondern was wir einfach bekommen ist Inflationen.
00:15:30: dann müssen die Zentralbanken die Zinsen anheben Da gehen die Bonn-Yields nach oben.
00:15:34: Dann gibt es der Outperformance von Value Trades Und da ist Europe in Value-Twenty-Zweindzwanzige starke Outperformance für Europa trotz der Distortionen und trotz dieser Störungen die wir in der Ökonomie bekommen haben.
00:15:46: Ich mache mir Sorgen, dass die Bonn jetzt am Ende nach unten gehen werden wegen der Demonstration.
00:15:50: Und das ist negativ für die relative Performance von Europa.
00:15:52: und darum also wenn sie da nicht meine Meinung sind und das Gefühl haben Bonnetz auch oben wie zwanzig-zweiundzwanzig und Sie tun da eine höhere Wahrscheinlichkeit drauf dann eine Long Position in europa stark zu machen.
00:16:02: Das zweite ist, dass wir immer noch darauf warten auf den deutschen Fist Fiskal Stimulus, von denen unsere Ökonomien davon ausgehen, dass die in der zweiten Äfte des Jahres kommen.
00:16:11: Und wenn sie sagen also diese Schwäche in der Ökologie wird sehr klein sein und wir werden keine großen Problemen bekommen aber wir bekommen dieses Fiskals Stimulus in Deutschland das wir nirgendwo anders wirklich bekommen.
00:16:20: da haben eine relative Anstieg in den Wachstumsraten in Europa weil natürlich Deutschland ein wichtiges Wicht hat.
00:16:25: und dieser relative Performance in der Wirtschaft und geboren jetzt sind die beiden Haupttreiber von der Relativen Performance und darum würde ich sagen Ich mache mir sorgen wirtschaftliche Schwäche um einen Abfall.
00:16:35: Warum mag ich die europäischen Aktien auf der galitiven Basis nicht?
00:16:37: Wenn Sie mit meinen Grundanlagen nicht einverstanden sind und andere anderen machen, das brauchen sie um so eine long und positive Position auf diesem Bereich zu haben.
00:16:45: Vielleicht noch mal zur Erklärung weil Sie das jetzt oft auf Englisch gesagt haben, Bondheels das sind die Anleitzinsen Und Longen gehen ist ja darauf setzen dass die Kurse steigen.
00:16:54: also das wissen die meisten unserer Hörer vermutlich aber nur für denjenigen der es vielleicht nicht weiß Tatsächlich ein interessanter Punkt.
00:17:01: Wir können den Fiskaltstimulus der Bundesregierung noch nicht komplett abschreiben, das könnte auch hilfreich sein für den Aktienmarkt wenn wir nochmal auf Deutschland im Speziellen schauen.
00:17:13: Wir haben einige Branchen die seit vielen Jahren eigentlich unterbewertet sind und auch schwierige Zeiten durchmachen.
00:17:19: ich würde gerne eine ansprechen.
00:17:21: vielleicht könnten sie mir dazu etwas sagen.
00:17:23: dass wäre die Autobranche.
00:17:24: wie steht es aus ihrer Sicht um die?
00:17:26: Die machen einen schweren Anpassungsprozess durch und sind am Aktienmarkt eigentlich noch immer im Vergleich zu früheren Zeiten recht
00:17:35: schwach
00:17:35: unterwegs.
00:17:37: Ja, also bevor dieser Krieg angefangen hat uns gezwungen an diese ganze Szenarioanalyse zu machen war ein sehr wichtiges Thema das wir ja gehabt haben mit dieser Anfang jetzt von den AI Einwirkungen auf den Markt.
00:17:50: Und was interessant ist in der MEI, dass es im Prinzip eine strategische Bedrohung für das Business-Modell von einigen Sektoren ist und eine ähnliche strategische Bedeutung haben die ganzen Menge von deutschen Sektorinnen über den letzten Jahr durchgemacht nämlich von dem Chinese Competition.
00:18:02: Diese schwierige Anpassung, die Sie besprochen haben, ist hauptsächlich der Anstieg Powerhouse im Prinzip beim Autobereich.
00:18:12: Und da ist natürlich auch das, die zweite wichtige Branche in Deutschland, die Sie haben, ist Chemie unternehmen und die haben eine ähnliche auf einem kürzeren Zeitraum über weniger lange Zeit aber auf eine ähliche Art und Weise dass die chinesische Kapazität für die Herstellung von Chemikalien deutlich angestiegen ist seit Covid-.
00:18:30: und dann würde ich sagen die entscheidende Frage ist wie viel von einem Business werden sie noch übrig haben wenn sie diese gegen brutale Kompetition sich irgendwie mit da auseinandersetzen müssen.
00:18:40: Und dann würde ich sagen, aus unserem Bereich der Autosektor ist sehr billig und hat eine sehr starke Korrektur genommen aber er hat zwei Probleme.
00:18:49: Erstens ist es uns nicht klar dass sie tatsächlich eine gute Antwort in ihrem Business-Modell haben um mit dieser Kompetenzierung umzugehen vor allem weil wir jetzt zunehmend der Autobereich sind natürlich in den EV Bereich bewegt wo sie Ganz andere Fähigkeiten brauchen, nämlich die Fähigkeit, gute Software und gute Consumer-Erfahrungen.
00:19:05: Und da scheinen die Chinesen was wir hören von unseren Autolisten tatsächlich überlegen zu sein.
00:19:08: Und zweitens ist es natürlich eine zyklische Branche.
00:19:10: wenn sie sich Sorgen machen wie ich über Nachfragezerstörung also Demanddestruktion und abfallende Bonniers das ist für den Value Sektor wie Autos nicht gut.
00:19:17: Dann würde ich sagen sowohl strukturell als auch zyklish Noch sehr schwierige Zeiten.
00:19:22: Wir haben keinen Underweight, weil einfach eine ganze Menge von der Korrektur schon stattgefunden hat.
00:19:25: Aber wir würden auch sagen trotz der niedrigen Bewertungen keine offensichtliche Buying-Opportunity die wir hier sehen.
00:19:30: Wo gibt es Hoffnung in Deutschland?
00:19:33: Ist das beispielsweise der Bereich der Rüstungsaktien über den hierzulande viel gesprochen wird?
00:19:38: oder sehen Sie auch andere Branchen noch, die sich gute Aussichten haben?
00:19:44: Ja also der Chemiebereich erscheint mir interessant zu sein, haben Sie im Chemiebereich diese Prozesse der sogenannte Halo Trater, den wir haben.
00:19:54: Also weniger Disruption von diesem AI Bereich.
00:19:59: Zweitens haben sie einen... in einer leichten Verspätung einige Policy Anpassungen über den die Carbon Costs, aber auch die Carbon Board Adjustment Mechanismos, der jetzt jetzt Anfang des Jahres angefangen.
00:20:10: Und Sie haben auch züglich gesehen Inventar-Dynamiken, die sehr viel positiver sind als wir das in der letzten Zeit gesehen haben.
00:20:16: und da würde ich sagen Als nervöses zyklisches Hedge Overweight finden wir Chemikalien interessant vor allem weil sie eine sehr starke Korrektur vorgelegt haben wegen unserer positiven Wertung von Chemikalieren auch unsere Hoffnung auf dieses Fiskalsstemilis.
00:20:32: In der zweiten Hälfte des Jahres haben wir einen Overweight von deutschen Aktien, trotz unseres Skeptisches zum Autobereich einfach verdient eine große Korrektur weil die natürlich, die waren ein Overweight in Autos, Chemikalien und Software, also zum Beispiel das schlechteste Sektor hat eine ganze Menge geguckt.
00:20:47: und darum der deutsche Aktienmarkt ist im Prinzip gepreist für eine starke Abschwächung des Wachstumsmomentums in Deutschland trotz des kommenden Fiskalstemilises.
00:20:56: Das scheint uns zu negativ zu sein.
00:20:58: Einige von den strukturellen, ge-challengen Branchen wie Chemikalien mögen wir.
00:21:02: Wir haben ein Tactical Overweight in deutschen Aktien zum Teil wegen des Erstemilis.
00:21:06: aber strukturell gesehen und von der Anpassung des Businessmodells hat Deutschland natürlich eine unglaubliche Aufgabe vor sich werden.
00:21:13: Ein bestimmtes Businessmodell das toll funktioniert hat für zwanzig Jahre und das ist jetzt ge-Challenged auf jeder einzelnen Seite.
00:21:19: Der Access zum chinesischen Markt sehr viel problematscher wegen der Kompetition der Zugang zu billiger Energie.
00:21:25: Und ich möchte jetzt nicht zu politisch werden, aber wir haben natürlich durch die Abschaltung und ich weiß nicht ob Sie da viel dazu gemacht haben.
00:21:30: Aber als Deutscher Staatsbürger der ist er von außen betrachtet diese Abschaltung der Nürkler Kernwerkern.
00:21:36: Ich hatte sogar mal einen Lunch mit Christian Lindner, damals auch unser Finanzminister war und hat versucht mir zu erklären warum das eine gute Idee ist und ich muss sagen, ich verstehe immer noch nicht angesichts der Challenges mehr.
00:21:47: Das ist so ein bisschen so ein Ohngold mein Verständnis nach.
00:21:49: Dazu noch die Demografien.
00:21:50: dann würde ich sagen Wir haben einige zyklische Teile, die wir mögen in dem Markt.
00:21:54: Aber wir sind sehr bewusst, dass die strukturellen Herausforderungen, denen Deutschland gegenübersteht, sind ungemein.
00:21:59: und jetzt das politische System muss beweisen, dass es in der Lage ist diese Rekonfiguration des wirtschaftlichen Motors erfolgreich durchzunehmen.
00:22:07: Das heißt, es gibt einiges zu tun hierzulande.
00:22:10: Vielleicht können Sie zum Abschluss noch einen Hinweis geben?
00:22:14: Wir haben auch viele Privateanleger, die uns zuhören.
00:22:17: Die interessieren sich in der Regel auch für die Veränderungen in der Welt über, die wir jetzt gesprochen haben aber die wissen immer nicht so recht.
00:22:24: was soll ich denn jetzt eigentlich tun?
00:22:25: Soll ich überhaupt erst etwas tun?
00:22:27: Solle ich dem alten Rat von Costolani hab ihn seelig folgen und sagen Aktien kaufen Schlafterblätter nehmen und dann in zehn oder zwanzig Jahren ... mal schauen, wie es sich entwickelt hat.
00:22:38: Soll ich doch irgendwie eingreifen?
00:22:40: Was würden?
00:22:40: Sie sind natürlich Profi-Anleger und können da jetzt im Detail auch keine Tipps geben.
00:22:45: aber wie geht man so emotional am besten mit so einer Lage um?
00:22:49: Ja also ich muss sagen, ich bin sehr biased und ich bin ganz stark auf eine Seite Spektrum und ich weiß nicht, wie stark das ist durchgekommen in unserer Konversation.
00:22:57: Ich bin sehr bearish.
00:22:58: Also
00:22:59: sie setzen auf Fallen, sie rechnen ja mit fallenden Kursen.
00:23:03: Wenn man die Geschichte studiert, ist es fast ein Klassical Case von all den hohen Bewertungen niedriger Risikopremien.
00:23:15: Eine sehr lange Recovery durch eine Arbeitsmarktrecovery.
00:23:19: wie gesagt habe ich einen toller Cycle-Indicator.
00:23:22: Wo wir jetzt keinen Wachstum mehr haben in den Jobs zum ersten Mal im Prinzip seit dem Jahr zwei Tausend und sieben Zweitausend Nacht plus diese geopolitischen Störung und der Schock von dem Energie.
00:23:30: Es ist eigentlich eine klassische Kombination, ich glaube dass sie nicht kompensiert werden.
00:23:36: die Risikopremien von denen ich gesprochen habe.
00:23:37: Das sind im Prinzip die Kompensationen.
00:23:38: Sie bekommen um Risiken das auf dem niedrigsten Level in zwanzig Jahren und ich hab das Gefühl es ist keine Fähre sozusagen Kompensation die sie bekommen und auch persönlich weiß ja ich werde aber keine Aktien im Moment und ich würde sagen Alle meine persönlichen Anlagen sind in MoneyMarketFans, da bekommen sie auf hier vier Prozent.
00:23:53: Returns ist natürlich keine langfristige Anlage.
00:23:56: aber ich würde sagen wie der Warren Buffett von dem ich persönlich ein großer Fan bin die haben im Moment einen Rekord wenn sich Berger HealthWare anschaut.
00:24:02: Ein Rekorder Holding von Short-Term Teoples was das Equivalent des im Prinzip von MoneyMarkets war zu sagen Die ganze Menge Firepower besteht in dem Moment wo der Markt schwächer wird wo man dann sich reinkaufen kann.
00:24:13: und für diejenigen die sich das anschauen können mit Markt schauen Sie sich die Credit Spread an Die Heil-Credit-Spice, die sind jetzt so viel über drehundert Barspunkten.
00:24:20: Wenn die auf fünfhundert bis sechshundert Baarspunkte stehen, das ist typischweise eine gute Kaufgelegenheit.
00:24:25: wenn sie da Firepower haben und dann kann der Markter mal schnell zwanzig, dreißig Prozent nach oben gehen aber nicht von den Peak Levels vor, der gerade ist angesichts der Risiken und dann würde ich sagen Firepower beibehalten und dann je mehr wir Schwächen bekommen langsam in den Markt reinkaufen.
00:24:42: Der wichtigste Fähigkeit, die man jetzt braucht ist nicht diese vier auf Missing Out zu haben.
00:24:47: Also dieses Furcht, dass man unbedingt dabei sein muss.
00:24:49: Sondern jetzt die Fähigkeiten haben auf der Seitenlinie zu sitzen und darauf zu warten, dass wir eine bessere Einkaufgelegenheit bekommen.
00:24:56: Und Sie würden das auch für Leute sagen... mal zwanzig, dreißig Jahre Horizont haben.
00:25:02: Also sagen ich will eigentlich mich gar nicht damit beschäftigen.
00:25:04: das ist so typisch was wir von unseren Lesern auch hören.
00:25:07: die wollen sich gar nicht so vieler mit beschäftigen und haben oft sehr lange Zeithorizonte.
00:25:14: völlig okay.
00:25:14: also wenn sie natürlich jetzt dieser und vielleicht unterschätze ich den und selber sagen als Profi vielleicht bin ich nicht ausreichend Fokussiert auf diesen Compounding-Effekt.
00:25:23: Also die Idee, dass man immer im Markt sein muss um über diese langfristigen Anstiege und vielleicht nehme ich das nicht ernst genug.
00:25:28: Und darum baue ich mich, wenn Sie kein Problem damit haben... Das Geld hier reinzutnehmen.
00:25:33: wir sehr an.
00:25:33: Sie haben Zehntausende Euro oder hunderttausend Euro was immer die.
00:25:36: Wenn sie kein Problem mit haben, dass es in den nächsten sechs Monaten um dreißig Prozent abfällt Und wenn Sie dann sagen, ach ich bin so ein fleckmatisches Gemüt, was sind schon dreißig Prozent unter Freunden.
00:25:49: Dann können sie auf jeden Fall... Wenn Sie allerdings an der Intellektion, wenn sich freut am Intellektionsspiel zu sehen welcher Risiken sind gepreist und welche Risiken sehe ich in meiner Gesamtgewertung der Welt?
00:25:58: Und wenn Sie diese plötzlichen Drawdowns, die Plötzigen Wertverluste vermeiden wollen.
00:26:03: Dann würde ich sagen es ist sehr viel besser reinspringen, wenn die Risikoprovinen hoch sind Wenn die Margen niedrig sind, also dass sie den Reboundpotential haben.
00:26:10: Wenn eine ganze Menge Risiken reingepreist sind und dann würde ich sage das hat den zweifachen Vorteil, dass Sie diesen plötzen Wert Verlust möglicherweise vermeiden und dass Sie auch an diesem sehr spannenden intellektuellen Spiel, das der Markt ist teilnehmen können.
00:26:24: Lieber Herr Rädler, das waren spannende Ideen über die man ein bisschen nachdenken kann.
00:26:28: Ich hoffe, dass auch unsere Hörer daran ihre Freude haben.
00:26:31: Ich danke Ihnen sehr für das Gespräch!
00:26:36: Ja Dennis was nimmst du mit aus diesem Gespräch mit Sebastian Rädlar?
00:26:40: Also ich war sehr erstaunt, er war ... Er hat sehr eine recht hohe Wahrscheinlichkeit einem Szenario gegeben, dass die Kurse stark fallen werden.
00:26:55: Das auch verglichen mit dem Jahr zwei Tausend Sieben einer Situation, die man oft wegen der Finanzkrise noch im Kopf hat.
00:27:02: aber er hat gesagt das war eigentlich weltwirtschaftlich ähnlich.
00:27:04: also das hat mich in dieser Deutlichkeit schon überrascht.
00:27:08: was hast du als besonders spannend empfunden?
00:27:12: Abgesehen von dem von dir genannten Aspekt fand ich es ganz interessant, dass er die Aktien merkte und die Beobachtung derselben als ja fast ein intellektuelles Spiel bezeichnet hat.
00:27:25: Und das klingt natürlich deutlich spannender als die banale Frage, fallen die Kursen oder sinken sie?
00:27:35: Aber vielleicht ist das auch ... schon ein bisschen zu hoch gedacht.
00:27:40: Das ist jedenfalls eine interessante Gedankenfigur für
00:27:42: mich.".
00:27:45: Und dann sind wir auch schon wieder bei unserem Ding der Woche, lieber Dennis!
00:27:48: Was hast du dabei?
00:27:50: Auch ein Börsenthema aber ein anderes, einen mega mega mega Mega-Börsengang.
00:27:55: Ich
00:27:55: fürchte, wir sprechen jetzt gleich über Herrn Maske.
00:27:58: Ja genau, das ist wirklich ziemlich spannend.
00:28:03: Er will ja sein Raumfahrt-Unternehmen SpaceX an die Börse bringen, peilt eine Bewertung von US dollar an.
00:28:13: Warum ist das so wichtig?
00:28:14: Weil er damit den bislang größten Börsengang aller Zeiten übertreffen würde.
00:28:18: damals war das Saudi Aramco, die waren glaube ich bei US dollar und ein Mann der superlative Positiven wie negativen noch sehr viel vertraulich.
00:28:31: aber sollen zum Beispiel dreißig Prozent der Aktien an Privatanleger gehen.
00:28:35: Das heißt, es wird auch für uns spannend sein das zu beobachten ob sich diese Aktie lohnt.
00:28:39: Wird ein bisschen Zeit ist allerdings noch?
00:28:42: Ja also ganz heißes Ding dass du da jetzt dabei hast und ganz aktuell und sag nochmal weiß man auch schon wann das soweit sein soll.
00:28:52: Bislang noch nicht ganz.
00:28:53: Es ist noch ein bisschen im Unklaren.
00:28:58: Zum fünfundfünfzigsten Geburtstag von Musk Ende Juni könnte es so weit sein.
00:29:06: Es sind jetzt vertraulich Unterlagen zum Börsengang bei der in New York eingereicht worden, man kann aber noch nicht alle Details dazu offen einsehen.
00:29:16: Das wird ein Thema sein, was uns in jedem Fall den nächsten Monaten beschäftigen
00:29:20: würde.
00:29:20: Garantierter werden wir in unseren Finanzmarkt-Abteilungen sozusagen Ressorts bestimmt ausgiebig drüber berichten!
00:29:31: Und das war's auch schon wieder mit einer weiteren Folge unseres RFZ Podcasts für Finanzen und Immobilien.
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